Minimalismus – Fernseh – Interviews

Interview der WDR-Lokalzeit (April 2016):
– mit Untertiteln –

 

 Interview von SAT1NRW von März 2017:

Die Aufnahmen entstanden in meiner Wohnung, es ist also auch eine Minimalismus-Roomtour. Meine Sicht zu Minimalismus kommt in den Aussagen vor, die ich in dem Beitrag auch selbst mache. Die anderen Beschreibungen und Sichtweisen stammen von SAT1NRW und sagt etwas über deren Verständnis dazu aus.

Link zum Fernsehbeitrag: https://www.sat1nrw.de/aktuell/minimalismus-als-lebensstil-168014/

Foto: Links Gabi Raeggel sitzend, rechts Reporterin sitzend mit Mikrofon, hinter ihr stehend der Kameramann mit TV-Kamera und Stativ

 

 

 

 

 

6 Kommentare

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  2. Liebe Gabi, wirklich ein sehr schöner Beitrag von Dir! Ich bewundere es das Du schon so lange minimalistisch lebst! Das erleben und eben durchatmen in der Natur ist so viel besser wie shoppen, da bin ich ganz Deiner Meinung!!! Viele Grüße von Maren Kauer

    • Hallo Maren, dem WDR-Team ist dieser Beitrag auch wirklich gut gelungen! Sehr aufmerksam und ein gut durchdachtes Konzept.
      Minimalismus ist für mich einfach auch Freiheit und Luxus. Der Luxus, das zu haben, was ich wirklich benötige und die Freiheit, all das loszulassen, was ich nicht brauche. Mithalten zu müssen in einer sich immer schneller drehenden Konsumwelt ist dagegen mühsam, kurzlebig, so von Illusionen behaftet und so atemlos, dass es ab einem gewissen Punkt einfach keinen Sinn mehr macht.

  3. Hallo Gabi, die Roomtour und deine Gedanken im SAT1NRW-Beitrag fand ich sehr interessant. Danke! Bisher kenne ich im Bekanntenkreis keinen Minimalisten. Dass Konzentration auf das Wesentliche gut tut, lebe ich auch als Coach. Minimalismus steigert diesen Ansatz jedoch noch. Freiwillige Selbstbeschränkung auf das, was ein Mensch für wesentlich und wertvoll hält, ist für mich revolutionär. Denn Minimalismus passt so gar nicht zu unserer auf immer mehr Konsum ausgerichteter Gesellschaft. Wie wir wirtschaften und konsumieren, ruiniert die Lebensgrundlagen unserer Nachfahren. Außerdem macht Intensivkonsum unglücklich, manchmal auch krank. Wer ständig dem neuesten iPhone hinterherhechelt, achtet weniger auf das, was im Leben wirklich wichtig ist – liebevolle und freundschaftliche Beziehungen, Körper und Seele, eine sinnvolle Tätigkeit. Kein Wunder, dass viele Menschen unzufrieden und unglücklich sind – selbst, wenn es ihnen materiell gut geht. Minimalisten wie Du haben meine Hochachtung. Und auch wenn mir dein Lebensstil als etwas extrem erscheint, kann ich von dir lernen.

    • Hallo Christine, ich glaube, mein Lebensstil wirkt nach außen hin extremer, als er in Wirklichkeit ist. Mir fehlt definitiv nichts und wenn, würde ich es sofort ändern.
      Ich schlafe ja z.B. auch auf einem Futon, (nicht auf einer Isomatte) nur deshalb, weil ich so besser schlafe. Vermutlich ist es ein wenig auch eine Frage des individuellen Typs. Ich entdecke unter Minimalisten z.B. viele mit Hochsensibilität und habe auch selbst mit diesem Thema zutun. Minimalismus ist da eine gute Hilfe, sich vor Reizüberflutung zu retten und „runter zu kommen“. Dann ist es ganz klar auch eine Altersfrage. Gerade bei uns Über-50-Jährigen sind wenig Dinge immer noch mit Armut verbunden – wir hatten ja auch in der Regel Kriegskinder als Eltern. Sowas prägt. Dabei hat es heute wirklich überhaupt nichts mehr mit Armut zutun. Im Gegenteil. Es war für mich nur erstmal ein längerer Erkenntnisweg, dass ich mich früher – völlig unpassend für mich – an die Nicht-Minimalistischen Wohn- und Lebensnormen angepasst habe und damit nie wirklich glücklich war.

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