Tipp: Weniger Zeug – weniger Versicherung!

Einen Vorteil für diejenigen, die in Deutschland wohnen, eine Hausratversicherung haben und benötigen, aber weniger Beiträge zahlen wollen:

Üblicherweise wird der Beitrag der Hausratversicherung nach Quadratmetern berechnet. Der Bund der Versicherten weist daraufhin, dass die Versicherungshöhe auch nach den konkreten Werten und nicht nur nach der Quadratmeterzahl ermittelt werden kann. Nähere Infos hier:

https://www.bundderversicherten.de/files/merkblatt/46-m-h-nmg.pdf

Um den Wert seines Hausrates ermitteln, kann man eine der folgenden Tabelle nutzen:

 

Das bedeutet: Ist z.B. die Wohnung nach einer Entrümpelungsaktion deutlich leerer als vorher und hat dann beispielsweise ältere bzw. einfachere Möbel, wenig oder kein Schmuck, keine hochwertige und teure Technik – dann stellt sich (neben der Überlegung, ob die Hausratversicherung dann überhaupt sein muss) die Frage: Kann der Versicherungsbeitrag gesenkt werden, obwohl die Wohnung gleich groß geblieben ist? Dies ist möglich, indem der Wert des Hausrates überhaupt erstmal ermittelt wird und die Versicherung dahingehend angepasst werden kann. Letztlich bedeutet das: weniger Zeug – weniger Versicherung. Viel (teures) Zeugs, viel Versicherung. Es bleibt aber dabei, dass man sich selbst erstmal bei den Versicherungen erkundigen muss, ob und was diese anbieten. Manche fordern eine Mindestversicherungsumme, andere nicht.

Noch eine Anmerkung: Ich gehöre nicht zu den Leuten, die alles und jedes versichern müssen! Ich habe jedoch auch konkret bei Familien erlebt, die ausgebrannt sind, wie es ist, wenn keine Hausratversicherung da ist. Neben den emotionalen Belastungen ist die praktische Seite zwar für eine einzelne erwachsene Person  irgendwie noch verkraftbar. Für Familien ist dies jedoch ein Desaster, für jedes Familienmitglied zumindestens die nötigsten Dinge wieder neu zu besorgen. Das, was nicht verbrannt ist, riecht dermaßen verkohlt, dass annähernd alles unbrauchbar wird – daran ändern leider auch ‘zig Spül- und Waschgänge nichts. Zum Glück passiert so etwas nicht oft, sollte aber aus meiner Sicht zumindestens für Familien auch nicht ganz außer Acht gelassen werden.

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