„Minimalisten – Warum Menschen mit wenig glücklich sind“ – Interview bei rp-online

Minimalismus als Lebensstil: Natalie Urbig von der Rheinischen Post hat Andrea Ballhause von weggedacht.de, den Sozialwissenschaftler Bernd Vonhoff und mich zu Minimalismus interviewt. Das Interview kann bei rponline.de nachgelesen werden:

 

 

Minimalisten: Warum Menschen mit wenig glücklich sind

Portrait Gabi Raeggel in ihrer Wohnung.
Foto: rp-online.de – ©Bernd Thissen

Im Internet geben sie Tipps zum Entrümpeln und erzählen von ihrem Leben mit nur wenigen Gegenständen: Ihre Lebensform ist ein Gegenpol zu ‚immer besser, höher, weiter‘. Minimalismus stößt auf zunehmendes Interesse…

Weiterlesen: www.rp-online.de/leben/bauen/wohnen/warum-menschen-mit-wenig-gluecklich-sind-aid-1.6813978/

 

 

 

8 Gedanken zu „„Minimalisten – Warum Menschen mit wenig glücklich sind“ – Interview bei rp-online“

    1. Hallo Nanne,
      für mich ist Erholung auch ein sehr wichtiger Aspekt beim Wohnen. Nicht-Minimalisten finden es in der Regel fürchterlich leer, spartanisch oder überlegen, ob ich mir einfach nicht mehr leisten kann (doch könnte ich…) Zumindestens was die Leere angeht, stimmts stellenweise sogar. Auch wenn ich diese Leere durchaus sehr genieße, kann ich mit dem 2. Raum wirklich kaum etwas anfangen. 5 bis 10qm weniger wäre passender, also 25-30qm, gabs aber nicht.

      1. Ja, daran musste ich auch denken, als ich den Kommentar geschrieben habe: Das andere es als leer oder spartanisch empfinden würden. Mir gefällt das einfach so gut, und was das angeht, bin ich eigentlich nicht fürs Familienleben gemacht. Alleine, was bei meinem Sohn an Kleidung durchgeht und bei uns an Wäsche. Auch von mir, weil die häufiger dreckig wird (Zahnpasta oder Essensflecken). Wir ziehen jetzt erstmal in ein familientaugliches Zuhause um, darauf freue ich mich auch sehr und es wird hoffentlich einen (kleinen) fast leeren Raum für mich geben. Gleichzeitig merke ich auch, dass ich es als Zuhause auf Zeit sehe und in ca. 25 Jahren, wenn wir wieder zu zweit sind, gerne kleiner leben würde. Gerne auch sehr klein. Unser Gartenhaus ist unter 24 qm und würde uns zu zweit völlig ausreichen.
        Viele liebe Grüße (und vielleicht sehen wir uns dieses Jahr auf der Minimalkon – ich würde mich freuen).
        Nanne

    1. Hallo Maria,
      ja ich finde den Artikel auch gut gelungen. Endlich mal keine langweiligen Abhandlungen über irgendwelche mindestens ebenso langweiligen 100 Teile, sondern z.B. der Hinweis auf die Vielfäligkeit des Minimalismus.

  1. Liebe Gabi,
    stimmt, kurz nachdem ich den Kommentar abgeschickt hatte, fiel mir ein, dass es auch wichtig ist, zu schauen, wie man eine Situation, die man als unangenehm empfindet, so umgestalten kann, dass sie angenehmer wird.
    Vielen Dank für den Link. Das war sehr interessant. Zumal ich mir das, was du geschildert hast, vor Ort sehr gut bildlich vorstellen konnte, da ich den Dortmunder Hauptbahnhof gut kenne. Demnächst werde ich die von mir als unangenehm angesehenen Situationen auch mal mit mehr Achtsamkeit beobachten und sehen, was da eigentlich in mir vorgeht und warum. Und später, was ich verändern kann. Ich bin schon gespannt und freue mich darauf.

  2. Hallo, Gabi,
    danke für den Link. Ich find’s immer wieder klasse, wenn die Medien mehr und mehr von dem Trend Minimalismus (und nicht nur Entrümpeln) Notiz nehmen.
    Als ich zu der Stelle kam, an der du erzähltest, dass du dir früher Kaffee kauftest, um die Situation (Wartezeit) gemütlicher zu machen, fühlte ich mich ertappt! Ich habe zwar in dem Fall Kaffee in der Thermoskanne dabei, nutze ihn aber auch – genauso wie Süßes – um eine Situation für mich angenehmer zu machen. Eigentlich sollte man lieber gucken, was die Situation unangenehm macht. Darüber muss ich nochmal nachdenken… Danke für die Anregung dazu!
    Zeit ist wirklich ein wunderbarer Luxus. Durch den Prozess des „Minimalisierens“ (also hauptsächlich Weglassens) von Aktivitäten merke ich, wie gut es mir tut, wenn ich die wenigen Dinge, die ich tun will, mit Zeit und Ruhe erledigen kann. Oder sie erledigt und Zeit übrig habe. Die ich genießen kann.

    1. Hallo Aeris,
      spannend ist es, wenn man nicht nur schaut, was die Situation unangenehm macht, sondern welche Möglichkeiten es gibt, mit dieser unangenehmen Situation umzugehen und ob es evtl. bessere Alternativen gibt, sich eine eigentlich unangenehme Situation zu verschönern, als unsinnig zu Konsumieren. Ich habe dies hier ausführlicher beschrieben:

      https://achtsame-lebenskunst.de/2016/02/22/alltagsachtsamkeit-von-bahnhoefen-coffee-to-go-und-innerer-freiheit/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.