Bloß nix Neues…

Dass die Qualität bei vielen Produkten nachgelassen hat, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Wie geplant diese geplante Obsoleszenz ist oder auch nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich weiß nur, dass ich bei allem, was irgendwie einen Stecker hat und Strom braucht, mittlerweile sehr vorsichtig geworden bin. Diese ganzen Geräte sind so schnell defekt, dass ich nicht einsehe, ständig was Neues zu kaufen. Wo es möglich ist, verzichte ich auf diese ganzen stromverbrauchenden Kaputtgeh-Dinger.

Als mein Staubsauger nach rund 25 Jahren dann doch mal unwiderruflich defekt war, habe ich Testberichte hoch und runter gelesen, verglichen, Erfahrungsberichte etc. gelesen und dann letztendlich meinen Teppich verschenkt und bis heute keinen Staubsauger gekauft. Der gesamte Rest der Wohnung lässt sich nämlich auch ohne Staubsauger reinigen.

Der Kühlschrank nervt. Als ich ihn kaufte, war ich in meinem alten Modus früherer Zeiten und kam gar nicht auf die Idee, dass an Kühlschränken irgendwas vorzeitig kaputt gehen könnte. Ging es aber. Die Eisfachtür hat heute keine Metallscharniere mehr, sondern nur noch dünnes Plastik. Zack kaputt. Ok, wurde nach einigem hin und her kostenlos ersetzt. Dann ist der Kühlschrank für eine Küche, die ein Durchgangsraum ist, zu laut , obwohl er als leises Gerät angegeben war… Die hohen Töne beim Kühlen sind nervtötend. Ganz ohne Kühlschrank geht es aber leider bei mir nicht (Schade!). Also habe ich ein wenig meine Abstellkammer umgeräumt – demnächst verschwindet der Kühlschrank dann erstmal dorthin. Reicht auch das nicht, werde ich ihn wohl abgeben müssen und durch ein anderes, noch kleineres und leiseres Gerät ersetzen.

Update 5/2019: Der Kühlschrank ist inzwischen in die Abstellkammer gewandert – und nun ist endlich Ruhe. Ein Genuss für meine Ohren. Minimalismus ist eben auch, statt direkt neu zu kaufen, sich einfach mal von gewohnten Standardlösungen zu verabschieden und Neues auszuprobieren.

Ein Kühlschrank in einer kleinen Abstellkammer

Was nicht (mehr) kaputt geht: Fernseher, Stereoanlage, Kaffeemaschine, Spülmaschine, irgendwelche Zauberkochgeräte, „intelligente“ Lauscher-Lautsprecher – habe ich alles nicht. Zum Glück.

Bewährt hat sich dagegen mein Futon. Zur Rückenschonung (ich habe einen nicht zusammen gewachsener Wirbelbogen) habe ich mir für das tägliche Aufrollen des Futons aber ein leichteres und dünneres Futon gekauft. Also habe ich doch ein bisschen was Neues – hat aber auch keinen Stecker 😉

 

4 thoughts on “Bloß nix Neues…

  1. Hallo Gabi, mir fällt ein, dass es diese spezielle Art Kühlschränke gibt, die absolut kein Geräusch machen (meine ich). Sie arbeiten irgendwie anders, offenbar nicht mit einer Flüssigkeit, die da gurgelt oder irgendwie gedämmt ?. Wir haben letztes Jahr einen neuen gekauft, der hat auch nicht (mehr ?) diese Kühlrippen auf der Rückseite, sondern eine plane metallene Fläche, ist angeblich A+++, mit einem separaten Gerfrierteil unten und ***unhörbar*** ! Der war nicht mal teuer. Ds Geräusch ist nicht unbedingt mit der Größe korreliert. Ganz kleine Geräte verbrauchen auch mehr Strom und können lauter sein, weil sie im Vergleich zum Volumen zu viel Oberfläche haben. Man kann im Internet Kühlschränke nach Energieverbrauch und Lautstärke aussuchen , juhu.

      1. Ich habe mal ‚Kühlschrank dezibel‘ gesucht. Nut so als Beispiel:
        https://www.giga.de/extra/kaufberatung/specials/kuehlschrank-test-typen-volumen-und-lautstaerke-im-vergleich/
        Ein bisschen nach unten scrollen. Da ist ein doppelt so großer, wie ein kleiner, der verbraucht die Hälfte der Energie und ist auch noch leiser. A+++ sollte es in jedem Fall sein.
        Oder das hier : https://leiser-kuehlschrank.de/
        Dort steht :
        „Wann ist ein leiser Kühlschrank wirklich leise?
        Ein vollkommen geräuschloser Kühlschrank ist eine Utopie (häufig hören wir, dass ein lautloser Kühlschrank gewünscht sei). Im Inneren des Gerätes arbeitet permanent die Kühlung, deren Motor nun einmal Geräusche erzeugt. Allerdings ist die Bandbreite bei Kühlschränken groß: Manche brummen recht lautstark, während andere kaum zu hören sind. Ein leiser Kühlschrank sollte nicht mehr als 35 oder maximal 40 Dezibel Lautstärke haben. Studien haben nämlich ergeben, dass die menschliche Konzentration gestört wird, sobald Nebengeräusche 40 Dezibel erreichen. Ein Lärm ab 65 Dezibel gilt sogar als gesundheitsschädigend, doch diese Werte erreichen auch laute Kühlschränke nicht. Bist du sehr geräuschempfindlich, raten wir dir zu einem sogenannten Absorbierkühlschrank. Diese Geräte sind fast geräuschlos und dabei nicht unbedingt teurer als ein guter leiser Kühlschrank aus dem Handel. Allerdings verbrauchen sie weit mehr Strom und sind störungsanfälliger.“

        Doch noch ein Haken, na ja. Also doch kein Absorber. Ich denke A+++, auf die Lautstärkeangabe achten und nicht zu klein wählen, dann geht er selten an, ist leise und man bekommt auch mal 5 kg unverhofft geschenkten Rhababer rein :lach:

        Ich kann in den nächsten Wochen mal am Standplatz schauen, welches Modell wir haben. Das hatten wir sorgsam ausgescuht. Ich denke oft er ist kaputt, aber nein, er ist nur leise und sparsam. Das ist kein Absorber und wir hatten die Einschränkung, dass er nicht breiter als irgendwas um die 5x cm sein durfte, 60 cm ging nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.