Minimalistisch und achtsam durch die Weihnachtszeit – 14 BloggerInnen verraten ihre Tipps

Christof Herrman von einfachbewusst.de hat 14 BloggerInnen befragt, wie man am achtsam und minimalistisch durch die Weihnachtszeit kommt. Auch von mir ist ein kleiner Beitrag dabei. Ganz unterschiedliche Lösungen, sowie zahlreiche Tipps, um auch ohne Konsum, Stress und Hektik schöne Tage zu verbringen, kann man hier nachlesen:

 

Minimalistisch und achtsam durch die Weihnachtszeit – 14 BloggerInnen verraten ihre Tipps

 

12 thoughts on “Minimalistisch und achtsam durch die Weihnachtszeit – 14 BloggerInnen verraten ihre Tipps

  1. Wir haben die Geschenke für die Kinder bestellt. Mehr oder weniger abgesprochen. Dinge, die sie wollen/benötigen.
    In dem Alter ist ansonsten Geld durchaus ein gutes Geschenk und nicht verwerflich. Dann können sie sich das übers Jahr kaufen, was sie möchten. Das würde ein Minimalist ja auch tun : etwas kaufen, wenn es benötigt wird und nicht, weil gerade Geburstag oder Weihnachten ist. Ich will keinen Baum mehr, letztes Jahr ist es mir schon schwer gefallen, weil die Kinder größer sind und ich bloß Arbeit damit habe, aber es ist noch nicht endfällig geklärt.
    Ich habe soeben eine whatsapp an alle gesendet und es angekündigt. Und wer unbedingt einen möchte solle bitte vortreten, sonst belassen wir es dieses Jahr beim Adventkranz.
    Jetzt bin gespannt, wie die Familie reagiert und fühle mich etwas mies….

    1. Eine mögliche Alternative könnte ja auch sein, dass diejenigen, die den Baum unbedingt haben wollen, sich dann auch drum kümmern: Kaufen, schmücken, pflegen, entsorgen.
      Ansonsten: Wenn die größer werdenden Kinder stöhnen, was der Vater denn da schon wieder im Kopf hat, da gibt es doch diesen schönen Satz: „Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden.“ Da müssen die Kids dann einfach durch … 😉

  2. Ich finde die Tipps der Bloggerinnen und Blogger sehr schön – und es ist für viele etwas dabei. Wobei ich beim „Boofen“, dem Übernachten im Freien in eisigen Winternächten, vermutlich passen würde ….

    Zum Thema Geschenke: Ich versuche, das ganze Jahr aufmerksam zuzuhören, was die kleinen und großen Wünsche derjenigen sind, die ich zu Weihnachten beschenken möchte. Eine kleine Notiz, die dann in mein „Sudelbuch“ (oder eben in ein elektronisches Notizbuch) eingetragen wird – und schon werden die Last-Minute-Geschenke, die aus der Not geboren sind, weniger.

    Liebe Gabi, ich finde auch, dass man nicht unbedingt zu Weihnachten schenken muss, sondern dann, wenn einem danach ist. Oder wenn man den Eindruck hat, dass die Kosmetikerin, die Friseurin, die Arzthelferin … eine kleine Aufmunterung oder Anerkennung gebrauchen kann. Auch da bringt es etwas, eine kleine Notiz zu machen, damit man es nicht im Alltagsgeschäft vergißt.

    Unser Heiligabendessen besteht traditionell aus Würstchen und Kartoffelsalat … aber leider habe ich noch keine vegetarischen Würstchen gefunden, die schmecken. Die letzten waren nur hübsch verpackte Sägespäne :-(. ….
    An den Feiertagen möchte ich aber schon schlemmen, dazu ein schlauer Spruch: „Wir werden nicht von dem dick, was wir zwischen Weihnachten und Silvester essen, sondern von dem, was zwischen Silvester und Weihnachten konsumiert wird.“
    Feiertage sollten etwas Besonderes sein … und jeder sollte sie nach eigenen Wünschen gestalten können.

    Liebe Grüße.

    1. Das Boofen fand ich auch spannend und ich dachte: typisch Philipp und einfach klasse. Aber für mich ist das dann ehrlich gesagt auch nichts. Mit Ende 50 kann ich mich dann ja mal mit Älterwerden rausreden 😂

      1. Stimmt, passt genau auch auf mich – das mit dem Älterwerden nehme ich mit 53 sehr gerne auch für mich in Anspruch … . Und da die Begriffe Boofen und Poofen (schnarch) nicht so weit auseinander liegen … 😉 – ich bin dabei. Aber nicht im Winter und nicht draußen und nicht bei Minustemperaturen.

  3. Also, wenn die Kollegen für den Chef(s) sammeln, gebe ich einfach meinen Schein dazu. 😁
    Meine Schwester und ich haben bereits im Sommer bemerkt, dass unser alter Vater dringend einen Koffer mit 4 Rollen braucht, da hatten wir bereits entschieden, er bekommt den von uns zusammen zu Weihnachten.
    Meine Mutter bekommt von uns beiden zusammen einen Gutschein für ein Wellnesshotel, sie hat sowas schon mal alleine gemacht und würde sich sehr freuen.
    Das war es auch schon.
    Dekorieren muss ich nichts und sonst bin ich wie immer.
    Meine Halbgeschwister werden genug bekommen, sie wohnen in einer kleinen Wohnung haben sowieso nicht viel Platz. Ich bin sicher, sie freuen sich riesig, wenn ich ihnen meine Zeit schenke und dem Großen (5) eine Münze für die Spardose.
    Also alles total chillig.
    Wir treffen uns jedes Jahr um Neujahr bei meinem Vater, ganz unspektakulär. Vielleicht bestellen wir wieder Pizza. 😁

  4. Mein Thema heute! 🙂

    Im Geschäft ist wahnsinnig los, es ist die Hauptzeit. Umstellung auf Winter. Blumen einmotten, von Sommer- auf Wintergarderobe wechseln. Das Auto möchte winterfest werden und nun im Dezember zur Inspektion. Vorher 12 + 9 Jahre lang im Januar, und da davor November. Jahreswechsel. Für den Steuer ist noch was zu tun, wie Spenden beispielsweise. Jährliche Kontrolle beim Zahnarzt, wenn es nicht mehr geschafft hast. Kalender liegt kostenlos in der Zeitung bei. Fällt auf, eigentlich im November. Noch keines gesehen? November sollte ich auch den Urlaub nächstes Jahr planen. Ende vom Jahr allen Urlaub genommen haben. Kosmetikprodukte und Putzmittel, Klopapier lagere ich gerne einen Vorrat. Bricht der Winter ein, ich schaff es kaum in den Laden. Für alles braucht man einfach länger!

    Viele Firmen haben über Weihnachten zu. Das Öffentliche Leben liegt von Mitte Dezember bis Mitte Januar brach, wie der ganze August auch. Handwerker oder Ärzte, Ämter, auch Museen, Schwimmbäder und Cafes. Nur hat man das das letzte Mistwetter oder die kürzteste Tage.

    Weihnachten hat da nichts zu tun wegen dem größten Streß. Ich möchte Kosmetikerin und Fußpflegerin, Friseurin eine Kleinigkeit schenken. Die sehe ich zuletzt Ende November. Die Zeitungsausträgerin bekommt ein Kärtchen, wer das ist, erfahre ich im Dezember, wenn eine Karte beiliegt. Ich möchte auch Gutsle backen. Da habe ich nur die Wochenenden Zeit.

    Man bedauert an Hl. Abend die Verkäufer. Aber sonst? Beim Kaffeeröster machen sie zusätzlich Cafe, zusätzlich click&collect, zusätzlich räumen sie auf die neue Themenwoche um. Es gibt nicht mehr Verkäufer. Als die Geschirrspülmaschine kaputt war und nur Kaffee im Pappbecher gab, das war irgendwie entspannt. Auch ich arbeite! Wann geh ich einkaufen? Soll ich an Weihnachten eine Dose Ravioli aufmachen? Man geht davon aus, das Hausmütterchen hockt zuhause, langweilt sich, kocht und bäckt?

    1. Ich finde, man kann jederzeit und ganzjährig kleine Aufmerksamkeiten etc. schenken. Ich denke z.B. Friseurin, Fußpflegerin usw. usw. haben am meisten davon, wenn man nicht ausgerechnet noch kurz vor Weihnachten einen Termin haben muss. Das bringt mehr, als irgendwelche Blümchen, Nikoläuse oder Weihnachtskekse. Davon hat letztlich jeder genug.

      Die alte Tradition, an Weihnachten Würstchen (gibts ja ggf. auch vegetarisch o. vegan) und Kartoffelsalat zu essen, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Wenig Aufwand, wenig Vorbereitung, schnell fertig. Zu Weihnachten mega viel essen und dies nach Weihnachten bedauern, ist ja auch komplett schräg.

      1. Darum gehts mir nicht nicht. Ich geh da regelmäßig. Die haben meist zu. Es fehlen gleich 3 Wochen.

        Ich würde gerne in der Zeit und Lust wieder ins Museum, ins Cafe oder Schwimmbad. Doch in diesen Wochen hat alles zu. Von kurz vor Weihnachten bis zum 6. Januar.

        Das ist der Nerv von Weihnachten.

      2. Etwas essen muss ich auch. Mich nervt, da kochen zu müssen. Ich würde gerne spontan was tun, als alleine zuhause hocken müssen. Ich arbeite bis kurz vorher, der Hl. Abend ist nur ein halber Tag um paar Sachen zu erledigen, vieles öffnet nicht. Letztes Jahr war der 23. ein Samstag. Das war so entspannend!

        Weihnachten überlebt man. Aber die nächsten Tage, tote Hose. Habe ich alle 2 Jahre Urlaub erkämpft, tja. Arbeite ich, was esse ich? Viele Kantinen usw. haben zu. Keiner räumt die Gehwege, daß ich zur Arbeit komme. Die Bahn sowieso nicht ihre Bahnsteige. Ich komm mir wie der letzte Depp vor.

        Ausmisten kann man auch nicht, die Mülleimer werden erst später geleert und übervoll. Die kürzste Tage und meist ekliges Wetter. Einmal hatte es nur heruntergeschüttet. Vieles hatte zu. Wär man nur weggefahren!

        Aber wohin? Ausland ist zu spät und zu kurz. Sehr teuer. Inland alles zu oder ausgebucht. Es ist Winter. Ich soll fleißig Bereitschaften schieben, schaff am 23., Hl. Abend hat alles zu, die Feiertage auch. Dann gleich wieder umkehren. Alles ist so aufgesetzt und künstlich. Ich mag das nicht.

        1. Stimmt, zwischen den Jahren ist tote Hose und die Mülleimer laufen über. Ich gehöre aber durchaus zu den Leuten, denen sowas gefällt (mal abgesehen von den überfüllten Mülleimern natürlich). Endlich mal tote Hose, nix los – zumindestens, wenn man die Einkaufszone meidet. Da ist dann nämlich Umtausch- und Gutschein-Remmidemmi. Ansonsten:
          Füße hoch legen, spazieren gehen, lange schlafen, Freunde besuchen, lesen, das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen, eine persönliche Standortbestimmung vornehmen, Pläne schmieden, Frühstück bis nachmittags, Filme anschauen – lauter so schöne oder auch wichtige Sachen, für die dann endlich Zeit ist.

        2. Liebe Sylvia,

          wie schade, Du klingst so resigniert … obwohl Du die Lösungen für Deine Probleme zum Teil schon selbst aufgezeigt hast.

          Darf ich fragen, wo Du wohnst? Ich kenne das von Dir beschriebene Szenario aus Kleinstädten oder vom „platten Land“ – an den Feiertagen sind die Bürgersteige dauerhochgeklappt, und das soziale Leben findet nur im Privaten statt. Ich bin aus diesem Grund in eine Großstadt, wenn auch nur eine „kleine Großstadt“ mit 210.000 Einwohnern, umgezogen. Da gibt es immer Unterhaltung, Kultur, offene Restaurants ….

          In manchen Jahren war ich zwischen Weihnachten und Silvester so erledigt, dass ich einfach keine Lust mehr hatte, zu funktionieren, für Gäste ein Programm zu organisieren, Mahlzeiten zu planen … und dann kam eine Erkältung dazu (oder einfach nur Erschöpfung). Ich habe es meiner Familie, meinen Gästen so gesagt und mich ins Bett gelegt, geschlafen …. Und davon ist die Welt nicht untergegangen. Ganz im Gegenteil: Man hat auf einmal mich umsorgt – und alle anderen kamen prima alleine zurecht, ganz plötzlich konnten sie Herd, Backofen und Mikrowelle eigenständig bedienen, Einkaufen ging auch … ;-). Und die Mülleimer waren irgendwann auch ausgeleert. Seither sehe ich das Ganze etwas entspannter. Man muss nicht immer für andere da sein.

          Ich wünsche Dir eine möglichst stressfreie Advents- und Weihnachtszeit – und liebe Grüße.

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