Minimalistische Spurensuche – Rückblick: 80ger Jahre

Es war 1984. “George Orwell-Jahr” sozusagen, für mich fühlte es sich aber ganz anders an: Ich hatte eine Arbeitsstelle für 4 Monate in Dortmund bekommen. Da ich nicht genau wusste, was danach ist, habe ich erstmal 2 kleine möblierte Zimmer bezogen: Wohnzimmer mit Schreibtisch, In der Küche stand ein Bett mit dreiteiliger Matratze (oder wars Schlafzimmer mit Küche??), Bad außerhalb auf dem Flur. – Irgendwann der Entschluss: ich bleibe in Dortmund, aber es sollte eine andere Wohnung sein, dreiteilige Matratzen…

Minimalistische Spurensuche – Rückblick: 70ger Jahre

Überflüssigen Ballast loswerden, nicht so viel Zeug haben: Rückblickend erkenne ich diesen minimalistischen Drang immer schon – und ich habe positive Erfahrungen damit: In den 70ger Jahren sind wir als Teenies mit einer Gruppe des Jugendherbergsverbandes gewandert. Alles wichtige war im Rucksack verstaut. Da war kein überflüssiges Teil, schliesslich musste alles geschleppt werden. Jedes T-Shirt hatte ich vorher genau ausgewogen, das Stück Seife halbiert: Nur nicht mehr tragen als nötig. Einziger Luxus: Kleine Wandergitarre (abwechselnd getragen) und Mundorgel-Liederbuch. Die Jugendherbergen…

Einfachheit beim Telefonieren

Eigentlich möchte ich nur eins: Im Bedarfsfall einfach mal telefonieren. Ich gehöre nicht zu den Vieltelefonierern. Ich bin noch mit den Telefonen aufgewachsen, die fest in der Wand installiert waren – gerne im Flur, wo alle mithören und bitte immer erst nach 21 Uhr telefonieren – vorher war‘s zu teuer… da wurden auch die pubertärsten Teenies zu telefonischen Minimalisten, wenn auch ganz unfreiwillig. Heute ist es grundsätzlich schon praktischer und bequemer: Rundum die Uhr telefonieren können mit Flatrate und speicherbaren…