Loslassen – den inneren Kompass neu ausrichten

Loslassen – gerade dann, wenn der Stresspegel besonders hoch ist, die Konsumindustrie gerade mal wieder tausend neue Wünsche hochpuscht. Loslassen hilft. Für einige Augenblicke mal all die Pläne, Todo-Listen, Wünsche, Träume, Sorgen, Wichtigkeiten und Nichtigkeiten loslassen – sich selbst mit all dem mal loslassen. Loslassen warum? Mich interessiert weder Extrem-Minimalismus, noch buddhistische Erleuchtung. Für mich sind solche Varianten vergleichbar mit Leistungssport: sehr beeindruckend, irgendwann säumen dann vielleicht einige Bewunderer meinen Weg. Aber das wars dann auch. Ich brauche es nicht….

Minimalismus im Badezimmer

Da ich inzwischen mehrfach nach Minimalismus im Badezimmer gefragt wurde, will ich heute nun doch mal zu diesem für mich sehr gewöhnlichen Bereich ein paar Zeilen schreiben. Mehr Nachhaltigkeit – Plastik reduzieren Minimalismus im Badezimmer bedeutet für mich seit längerem, dass ich mich bemühe, den ganzen Plastikkram zu reduzieren, also ein wenig mehr Nachhaltigkeit ins Bad zu bringen. Leider ist dieses Projekt nur zum Teil von Erfolg gekrönt. Wie so häufig bei Rothaarigen, bin auch ich sehr hautempfindlich und habe…

Meditation – Stille mitten im Lärm

Oft wird Meditation damit verbunden, dass man man die äußere Stille sucht, um so auch die innere Stille zu finden. So ganz einfach ist dies aber leider nicht. Wie kann man trotzdem Stille finden?   Äußere Ruhe und innerer Lärm Zunächst mal finden wir in der Meditation in aller Regel etwas ganz anderes: All die eigenen Unzulänglichkeiten, die Unruhe, Anspannung, Reaktionen und Emotionen auf Erlebtes, Gedanken, diverse körperliche Zipperlein oder gar ernstere Einschränkungen, kurz: den inneren Lärm. Das ist völlig normal…

Minimalismus: Zwischenmenschliche Beziehungen im Digitalzeitalter

Das man Dinge minimalisieren kann, ist ausreichend bekannt. Aber wie sieht es mit zwischenmenschlichen Beziehungen aus? Natürlich gibt es im Leben die Situationen, in denen man Beziehungen und Kontakte einmal minimalisieren muss. Manchmal wird einfach irgendetwas zu viel, der 3. Sportverein, die 15. Chatgruppe, die 10. Geburtstagsfeier innerhalb kürzester Zeit. Manchmal zerbrechen jahrelange Freundschaften oder man hat sich im Laufe der Jahre auseinander gelebt. Besonders auffallend ist, dass wir im Vergleich zu früher, heute sehr viel Zeit mit unseren kleinen…

Achtsamkeit auf die Dinge

Minimalismus ist für mich Achtsamkeit auf die Dinge, mit denen ich mich umgebe. Achtsam auch auf die Kaufwünsche, die nicht selten spontaner Natur sind und eher einer Kauflaune zuzuschreiben sind, als wirklichen Bedürfnissen. Wie gefällt mir, was ich um mich herum wahrnehme? Wenn ich mich einmal aufmerksam und möglichst wertfrei in den eigenen vier Wänden umsehe: Was genau entdecke ich da um mich herum? Wie empfinde ich das, was ich sehe? Wenn ich die Dinge bewusst berühre: Wie fühlen sich…

Zuhause wohlfühlen – sei dein eigener Gast

Wer kennt solche Situationen nicht: Man schaut sich im eigenen Zuhause um und bemerkt, dass irgend etwas nicht stimmt. Nicht selten beginnt die Auseinandersetzung mit einem minimalistischen Lebensstil genau damit: Überall steht irgendetwas herum, mehr Kram als wirklich nützliche Dinge, Unwohlsein und man möchte eigentlich nur eins: sich Zuhause wohlfühlen. Mir ist wichtig, dass mein Zuhause so gestaltet ist, dass ich wieder „runter kommen kann“. Gerade dann, wenn ich einen anstrengenden Arbeitstag hatte, beruflich viel auf der Autobahn unterwegs war,…

Minimalismus – Was tun beim Entrümpelungs-Blues?

Da ging es erst so schön voran mit dem Entrümpeln. Die Kram-Ecken wurden freier, in Regalen und Schränken schon viel mehr Platz – und dann hängt man plötzlich fest. Irgendwie geht nichts weiter, keine Zeit, keine Lust, müde, manchmal Gründe, manchmal auch Vorwände. Es gäbe doch immer noch so viel, was endlich auch mal entrümpelt werden müsste. Enttäuschung, Frust – mal über sich selbst, mal über die Umstände und manchmal weiß man auch nicht so richtig, warum man nun gerade…

Dinge, die nicht glücklich machen

Auch dann, wenn man dank eines minimalistischen Lebensstils bereits ein recht entrümpeltes Zuhause hat, gibt es Dinge, die nicht glücklich machen, aber die man regelmäßig benötigt. Und wie durch Zauberhand entsteht genau dort immer wieder schnell Durcheinander, das Aufräumen nervt und man ist irgendwie unzufrieden. Bei manchen Menschen ist das der Schreibtisch, bei anderen die Ablage im Badezimmer oder die Garderobe im Flur. Bei mir sind es die Küchenutensilien in den Küchenschränken. Nach irgendwas krame ich immer wieder, ständig räume…