Befreiendes Loslassen – Achtsamkeit und Minimalismus – Gastbeitrag

Auf der Internetseite von Minimamuse ist ein Gastbeitrag von mir zu lesen. Mein Beitrag befasst sich mit dem befreienden Loslassen in Minimalismus und Achtsamkeit: Loslassen – Minimalismus und Achtsamkeit http://minimamuse.wordpress.com/2014/11/09/befreiendes-loslassen-minimalismus-und-achtsamkeit-gastbeitrag-von-gabi_raeggel/ Minimamuse ist ein von Dörte Giebel ins Leben gerufene Webseite. Inzwischen sind es vier Bloggerinnen, die dort zum Thema Minimalismus schreiben. Ich freue mich, mit einem Gastbeitrag beteiligen zu können. Herzlichen Dank, liebe Minimamusen!  

Achtsamkeit ist Minimalismus für die Seele

Achtsamkeit ist für mich eng verbunden mit Minimalismus. Achtsamkeit ist für mich Minimalismus pur. Über die Achtsamkeit bin ich erst zum Minimalismus gekommen. Konsumieren als Stressreaktion Bei mir fing es damit an, dass ich schlichtweg beruflich überlastet und gestresst war. Mit den MBSR-Achtsamkeitsübungen wollte ich erstmal runter kommen. Neben der formalen, täglichen Übungspraxis, kamen informelle Achtsamkeitübungen dazu. Beispielsweise den Arbeitstag ganz bewusst beenden, ein immer wieder kurzes Innehalten zwischendrin, bewusst atmen, den Gang zum Kopierer nutzen, um bewusst die Bewegung…

Achtsamkeit (er-)leben – Eindrücke von einem MBSR-Achtsamkeitstag

Achtsamkeit in einer Gruppe und mit Anleitung zu üben, erlebe ich jedes Mal ganz anders, als das Üben alleine Zuhause (wobei ich dies auch sehr wichtig und wertvoll finde). Daher sind solche Tage immer sehr wertvoll für mich. Nachfolgend ein kleiner Einblick und Ausschnitt meiner Erfahrungen von einem solchen Achtsamkeitstag: Der äußere Rahmen des Achtsamkeitstages Ein ehemaliges evangelisches Gemeindezentrum in Bochum, jetzt genutzt für Yoga, Achtsamkeit, Meditation. Von dem eher kühlen Charme eines Gemeindezentrums ist nichts mehr zu spüren. Der…

Meditatives Zähneputzen – Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit im Alltag zur Stressreduzierung Insbesondere in Phasen, in denen es turbulent zu geht, viel zu tun ist, vieles entschieden und abgearbeitet werden muss, wird mir deutlich, wie wohltuend es ist, kleine Inseln und Oasen der Achtsamkeit in den Alltag einzubauen. Das gelingt auch dann, wenn ich denke, so rein gar keine Zeit zu haben. Denn genau genommen lässt sich so endlos vieles achtsam tun: Beispiele für Alltags-Achtsamkeit Morgens: ich kann aus dem Bett springen (oder mich rausquälen) einfach so…

Meine Erfahrungen mit Achtsamkeit und Meditation

Meine erste Begegnung mit Meditation Die erste Erfahrung mit Meditation war für mich in direktem Anschluss an eine anstrengende und arbeitsintensive berufliche Phase. Daher war das Meditieren zu Beginn für mich wie ein endloser Luxus: keine abzuarbeitenden Papierstapel, kein Telefon, keine Emails, keine ToDo-Listen, keine Geräuschkulisse, keine Gespräche, kein Putzen, Spülen oder sonstwas, sondern: einfach da sitzen und den Atem beobachten. Meine ersten Meditationserlebnisse Sehr schnell viel mir dann aber auf, dass mit der äußeren Ruhe, der „innere Lärm“ zum Vorschein…

Minimalismus pur: Meine ersten Erfahrungen mit Achtsamkeit

Vermeintlich nichts tun: Einfach da sitzen, den Atem beobachten: Minimalismus pur. Den ersten näheren Kontakt mit Sitzmeditation hatte ich  2010 während einer Kur. Ich wollte weiterüben, da mir diese Sitzmeditation – warum auch immer – sehr gut getan hat. Ich suchte nach einer Meditationsgruppe, stellte dabei fest, es gibt sehr viele unterschiedliche Meditationspraktiken, Rituale, etc. – Anfangs verwirrte mich dies. Letztlich stelle ich aber fest, dass es auch Vorteile hat. Denn jede/r ist anders, nicht jede/r kommt auf ein und…

Der Zusammenhang Multitasking, Stress und Konsum

Multitasking in einer schnellen, unruhigen Welt Manchmal kommt es mir vor, als sei die Welt irgendwie schneller, unruhiger und die Zeit weniger geworden. So komme ich morgens ins Büro und alles ist irgendwie gleichzeitig: das Telefon klingelt, auf dem Diensthandy gehen einige SMS ein, Anfragen per Email, auf dem Schreibtisch noch abzuheftende Unterlagen, der Blick auf den Terminkalender verrät mir: Es wird Zeit, ich muss los zum nächsten Termin, aber – halt – der Dienstwagen ist ja noch nicht reserviert….

Das Leben spüren

Das Leben spüren. Einatmen, ausatmen. Den Wind, den Regen, die Sonne auf der Haut spüren. Zeit haben, Zeit genießen. Einfach da sein, einfach leben – hier und jetzt. Das Leben spüren, mich spüren, mein Leben spüren. Ein Gespür dafür bekommen, was in mir geschieht, was um mich herum geschieht. Ich muss nicht ständig durch Geschäfte hetzen, Internetshops durchstöbern, Preisvergleiche anstellen, Modetrends hinterherlaufen. Statt „in“ sein, einfach mittendrin sein – im Leben.