Ich habe nicht wenig Dinge

„Das sind aber wenig Dinge.“ Ist dir das nicht zu leer?“ „Fehlt dir da nichts?“ Nein, mir fehlt nichts. Und wenn, könnte ich es mir besorgen. Leer ist es bei mir auch nicht. Es ist lediglich nicht so zugerümpelt. Ich habe nicht wenig Dinge – ich habe genug. Das ist ein Unterschied! Und manchmal gönne mir einfach so einen kurzen Text – einfach so, entgegen jeder Bloggerkunst, gegen jede Seo-Weisheit oder was dafür gehalten wird. Denn davon habe ich schon…

Fehlkauf – Befreiung vom Möbelmonster

Ärger über einen Fehlkauf Da habe ich vor einiger Zeit eine schöne, weiße Massivholzkommode für meine Bekleidung gekauft, aber es war ein klassischer Fehlkauf. So ein Ärger… … Das Holz dünstete auch nach längerer Zeit immer noch ein wenig aus. Nicht viel, die meisten Menschen hätten es überhaupt nicht bemerkt, aber nachdem ich jetzt im Herbst nicht mehr ständig die Fenster auf habe, störte es zumindestens mich. Anfänglich wollte ich darüber weg gehen („ach, das vergeht schon…“), dann zum x-ten…

Die minimalistische Küche – ein Update

Ich werde recht regelmäßig immer wieder nach meiner minimalistischen Küche gefragt. Hier einige Infos und ein Update: Noch einmal würde ich die Küche so nicht kaufen Meine Küche gefällt mir so recht gut. Nochmal würde ich so aber trotzdem nicht mehr kaufen. 1. Der erste Grund ist ganz einfach: Es würde sie in dieser Form so nicht mehr geben. 2016 beim Möbelschweden selbst zusammengestellt, gibt es diese Massivholzarbeitsplatte dort nicht mehr. D.h., selbst wenn ich wollte: Genauso ginge es nicht….

Loslassen – den inneren Kompass neu ausrichten

Loslassen – gerade dann, wenn der Stresspegel besonders hoch ist, die Konsumindustrie gerade mal wieder tausend neue Wünsche hochpuscht. Loslassen hilft. Für einige Augenblicke mal all die Pläne, Todo-Listen, Wünsche, Träume, Sorgen, Wichtigkeiten und Nichtigkeiten loslassen – sich selbst mit all dem mal loslassen. Loslassen warum? Mich interessiert weder Extrem-Minimalismus, noch buddhistische Erleuchtung. Für mich sind solche Varianten vergleichbar mit Leistungssport: sehr beeindruckend, irgendwann säumen dann vielleicht einige Bewunderer meinen Weg. Aber das wars dann auch. Ich brauche es nicht….

Mein digitales Minimalismus-Experiment

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die x-fache elektronische Geräte für diese und jene Gelegenheiten benötigen. Aber meine Digitalgeräte wechselten in der Vergangenheit schon recht oft. Für meinen Geschmack: zu oft. Also habe ich einfach mal ein digitales Minimalismus-Experiment gestartet. Die Ausgangssituation Irgendwas war immer mit meinen digitalen Geräten, die so im Laufe der Jahre kamen und gingen. Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Gerätes war ich jedesmal der Meinung, dass dieses digitale Geräte nun bestimmt ewig und drei Tage…

Älterwerden und die Sorge ums Hab und Gut

Die Besitztümer sichern… Neulich wurde ich unfreiwillig Mithörerin einiger Gespräche. Lautstark wurde in einem (eigentlich ruhigen) Café am Nachbartisch diskutiert, wie man die eigenen finanziellen und materiellen Bestände beim Älterwerden sichern kann. Die Lautstark-Gesprächigen schienen finanziell gut da zu stehen. Was mit dem Haus sei? Was tun, wenn man beim Älterwerden mal krank würde oder pflegebedürftig? Vollmachten wurden diskutiert, Anlagestrategien für das Ersparte erörtert. Auf keinen Fall wolle man auf die regelmäßigen Urlaube im Ausland verzichten. Das Auto muss komfortabel…

Der Weg zur Einfachheit – Minimalismus 2.0

Wenn das Grobe entrümpelt ist Der Weg zur Einfachheit ist durchaus schon einmal mit Komplikationen gepflastert. Selbst dann, wenn das Grobe entrümpelt ist und man dann tatsächlich mal bei so etwas, wie einem minimalistischen Lebensstil gelandet ist – also bei einer Art Minimalismus 2.0. Das minimalistische Leben verläuft nicht selten etwas ruhiger und unspektakulärer. Manche Details werden wichtiger und andere Schwerpunkte kommen hinzu. Aktuell hat sich damit auch Daniel und Michael vom Minimalismus-Podcast beschäftigt: Episode 63 – Was kommt nach…

Downshifting – Belastungen abbauen

Downshifting – wie soll das gelingen? Gerade in Zeiten hoher Belastung ist Downshifting immer wieder ein wichtiges Thema. Üblicherweise wird unter Downshifting die Reduzierung der Arbeitszeit verbunden – mit dem Ziel die persönliche Lebensqualität zu erhöhen. Vielleicht ist es im Alltag auch nicht wirklich die hohe berufliche Belastung, sondern eine wie auch immer geartete Unzufriedenheit mit der aktuellen beruflichen oder privaten Situation, die Gedanken an ein Downshifting wach werden lassen. Letztlich kann es aus ganz unterschiedlichen Gründen notwendig sein, die aktuelle Lebensplanung…