Minimalismus: den Konsum-Teufelskreis beenden

Die falschen Heilsversprechen unserer Konsumgesellschaft Etwas, was mir immer wichtiger wird und für mich ein wesentliches Aspekt von Minimalismus ist: Mich nicht mehr einwickeln lassen in die diversen falschen Heilsversprechen, die unsere Konsum- und Leistungsgesellschaft zu bieten hat. Denn sehr schnell landen wir damit in einem Teufelskreis aus Arbeit und Konsum. Mit dem nächsten Smartphone, Laptop etc. wird’s nämlich nichts automatisch besser. Auch die Erholung hängt nicht alleine davon ab, ob die Anfahrt zum Urlaubsort möglichst weit und der Urlaubsort…

20 Jahre Haushaltsbuch – ein Rückblick

Anregt durch die Bloggerinnen von  Nanamia   und Minimamuse ist mir noch mal bewusst geworden, wie lange ich jetzt schon ein Haushaltsbuch führe und ich habe mich gefragt: Warum eigentlich? Haushaltsbuch – der Anfang, 1995 Angefangen hat es 1995. Ich hatte bereits 12 Jahre Vollzeit in meinem Erstberuf als Erzieherin gearbeitet, war Single und habe es dann gewagt: Studium. Ich war bereits 33 Jahre, erhielt aber zum Glück noch Bafög und hatte genau so viel Rücklagen zusammen gespart, wie ich als Bafög-Empfängerin…

Minimalismus als Lebensstil – was bedeutet das?

Minimalismus als Reduzierung von Überfluss Minimalismus ist in unseren Breitengraden zunächst mal ein Reduzieren von Überfluss. Wieviel ungenutzte Kleidungsstücke, wieviel nie wieder gelesene Bücher, verstaubende Deko, der wievielte Fernseher im Wohnzimmer, dazu noch einer im Schlafzimmer, einer im Kinderzimmer. Wieviel CD’s haben sich angesammelt?  Wieviel Bratpfannen, Teller, Tassen, Besteck tummeln sich im Schrank? Und dann der größer werdende Maschinenpark in der Küche: Früher reichte heißes Wasser und ein Kaffeefilter, um sich einen Kaffee zu kochen – heute muss es die…

Der wirkliche Luxus – wieviel Dinge brauchen wir?

Wieviel Dinge brauchen wir? Diese Frage habe ich mir kürzlich mal wieder gestellt. Und wo machen wir uns vielleicht wirklich ordentlich was vor? Mit was für Standards laufen da einige Menschen eigentlich durch ihr Leben? Kürzlich war eine Sendung im TV über ganz legale Steuergeschenke für Gutverdiener, sogenannte Job-Benefits. (Der Link zur Sendung ist inzwischen leider nicht mehr verfügbar). Manche bekommen zusätzlich zu ihrem normalen Gehalt noch jede Menge Vorteile oben drauf. Das kann den Wert von rund 2000€ im…

Bewusster Konsum durch Achtsamkeit und Minimalismus

Bewusst Konsumieren: Zwischen Reiz und Reaktion eine Besinnungspause einlegen Bewusstes und achtsames Konsumieren ist nichts anderes, als zwischen Reiz und Reaktion Besinnungspausen einzulegen. Marie Mannschatz beschreibt dies sehr treffend in dem nachfolgenden Text:   „Das unaufhörliche Streben nach angenehmen Sinneseindrücken, nach Gefühlen und Gerüchen, Farben und Geschmack regiert unser Leben… Ein gewisses Maß an Verlangen ist durchaus natürlich – es ist Inbegriff des Lebens. Doch wenn wir uns dem Diktat unterwerfen, wenn wir unaufhörlich nach angenehmen Erfahrungen lechzen, geraten wir…

Befreiendes Loslassen – Achtsamkeit und Minimalismus – Gastbeitrag

Auf der Internetseite von Minimamuse ist ein Gastbeitrag von mir zu lesen. Mein Beitrag befasst sich mit dem befreienden Loslassen in Minimalismus und Achtsamkeit: Loslassen – Minimalismus und Achtsamkeit http://minimamuse.wordpress.com/2014/11/09/befreiendes-loslassen-minimalismus-und-achtsamkeit-gastbeitrag-von-gabi_raeggel/ Minimamuse ist ein von Dörte Giebel ins Leben gerufene Webseite. Inzwischen sind es vier Bloggerinnen, die dort zum Thema Minimalismus schreiben. Ich freue mich, mit einem Gastbeitrag beteiligen zu können. Herzlichen Dank, liebe Minimamusen!  

Achtsamkeit ist Minimalismus für die Seele

Achtsamkeit ist für mich eng verbunden mit Minimalismus. Achtsamkeit ist für mich Minimalismus pur. Über die Achtsamkeit bin ich erst zum Minimalismus gekommen. Konsumieren als Stressreaktion Bei mir fing es damit an, dass ich schlichtweg beruflich überlastet und gestresst war. Mit den MBSR-Achtsamkeitsübungen wollte ich erstmal runter kommen. Neben der formalen, täglichen Übungspraxis, kamen informelle Achtsamkeitübungen dazu. Beispielsweise den Arbeitstag ganz bewusst beenden, ein immer wieder kurzes Innehalten zwischendrin, bewusst atmen, den Gang zum Kopierer nutzen, um bewusst die Bewegung…

Meine Erfahrungen mit Achtsamkeit und Meditation

Meine erste Begegnung mit Meditation Die erste Erfahrung mit Meditation war für mich in direktem Anschluss an eine anstrengende und arbeitsintensive berufliche Phase. Daher war das Meditieren zu Beginn für mich wie ein endloser Luxus: keine abzuarbeitenden Papierstapel, kein Telefon, keine Emails, keine ToDo-Listen, keine Geräuschkulisse, keine Gespräche, kein Putzen, Spülen oder sonstwas, sondern: einfach da sitzen und den Atem beobachten. Meine ersten Meditationserlebnisse Sehr schnell viel mir dann aber auf, dass mit der äußeren Ruhe, der „innere Lärm“ zum Vorschein…