Warum ich kein Tinyhouse möchte

Ein Tinyhouse on Wheels, also das kleine, im Bedarfsfall mobile Häuschen, ist wirklich schön anzuschauen. Klein, kompakt, alles Wichtige ist auf vergleichsweise kleiner Fläche untergebracht. Es gibt viel Holz, viele individuelle Lösungen, geschickt genutzte Fläche und die Konzentration auf das Wesentliche – all das gefällt mir ausgesprochen gut. Trotzdem würde ich nie in ein Tinyhouse einziehen wollen. Aus folgenden Gründen: 1. Ein Tinyhouse würde nicht in mein Budget passen. Natürlich ist ein Tinyhouse günstiger, als ein normales Haus, aber trotzdem…

Älterwerden und die Sorge ums Hab und Gut

Die Besitztümer sichern… Neulich wurde ich unfreiwillig Mithörerin einiger Gespräche. Lautstark wurde in einem (eigentlich ruhigen) Café am Nachbartisch diskutiert, wie man die eigenen finanziellen und materiellen Bestände beim Älterwerden sichern kann. Die Lautstark-Gesprächigen schienen finanziell gut da zu stehen. Was mit dem Haus sei? Was tun, wenn man beim Älterwerden mal krank würde oder pflegebedürftig? Vollmachten wurden diskutiert, Anlagestrategien für das Ersparte erörtert. Auf keinen Fall wolle man auf die regelmäßigen Urlaube im Ausland verzichten. Das Auto muss komfortabel…

Minimalismus im Badezimmer

Da ich inzwischen mehrfach nach Minimalismus im Badezimmer gefragt wurde, will ich heute nun doch mal zu diesem für mich sehr gewöhnlichen Bereich ein paar Zeilen schreiben. Mehr Nachhaltigkeit – Plastik reduzieren Minimalismus im Badezimmer bedeutet für mich seit längerem, dass ich mich bemühe, den ganzen Plastikkram zu reduzieren, also ein wenig mehr Nachhaltigkeit ins Bad zu bringen. Leider ist dieses Projekt nur zum Teil von Erfolg gekrönt. Wie so häufig bei Rothaarigen, bin auch ich sehr hautempfindlich und habe…

TV-Tipp – Arte Xenius: Aufräumen

Aufräumen und minimalistischer Lebensstil im Fernsehen „Aufräumen – Wie Ordnung unser Leben verbessern kann.“ – So lautet der Titel der Sendung, die am 9.9.2019, 16:40 im Wissensmagazin Xenius von Arte-TV gezeigt wird. Während dieser Sendung wird u.a. auch ein Beitrag über mein minimalistisches Wohnen gezeigt. Für die Filmaufnahmen zu diesem Beitrag war Anfang Juni Stefan Venator und sein Team bei mir zu Besuch.      Wer nicht die Möglichkeit hat, die Sendung live zu verfolgen, kann sich diese anschließend in der…

Der Weg zur Einfachheit – Minimalismus 2.0

Wenn das Grobe entrümpelt ist Der Weg zur Einfachheit ist durchaus schon einmal mit Komplikationen gepflastert. Selbst dann, wenn das Grobe entrümpelt ist und man dann tatsächlich mal bei so etwas, wie einem minimalistischen Lebensstil gelandet ist – also bei einer Art Minimalismus 2.0. Das minimalistische Leben verläuft nicht selten etwas ruhiger und unspektakulärer. Manche Details werden wichtiger und andere Schwerpunkte kommen hinzu. Aktuell hat sich damit auch Daniel und Michael vom Minimalismus-Podcast beschäftigt: Episode 63 – Was kommt nach…

Vom Murks der Dinge

Der Murks und seine Folgen Manchmal zieht der Murks der Dinge einen ganzen Rattenschwanz an notwendigen Veränderungs- und Umbauaktionen nach sich und wenn man nicht aufpasst, landet man in einer neuen, unfreiwilligen Konsumspirale. Gleichzeitig kommen Fragen auf, wie: Brauche ich all das Zeug? Kann noch was weg? Wo stelle ich dies oder das unter? Brauche ich etwas Neues? Wenn ja, was? Aber alles der Reihe nach… Das Ende der Dinge Da hatte ich so eine schöne Lösung für meinen Kühlschrank…

Achtsamkeit auf die Dinge

Minimalismus ist für mich Achtsamkeit auf die Dinge, mit denen ich mich umgebe. Achtsam auch auf die Kaufwünsche, die nicht selten spontaner Natur sind und eher einer Kauflaune zuzuschreiben sind, als wirklichen Bedürfnissen. Wie gefällt mir, was ich um mich herum wahrnehme? Wenn ich mich einmal aufmerksam und möglichst wertfrei in den eigenen vier Wänden umsehe: Was genau entdecke ich da um mich herum? Wie empfinde ich das, was ich sehe? Wenn ich die Dinge bewusst berühre: Wie fühlen sich…

Zuhause wohlfühlen – sei dein eigener Gast

Wer kennt solche Situationen nicht: Man schaut sich im eigenen Zuhause um und bemerkt, dass irgend etwas nicht stimmt. Nicht selten beginnt die Auseinandersetzung mit einem minimalistischen Lebensstil genau damit: Überall steht irgendetwas herum, mehr Kram als wirklich nützliche Dinge, Unwohlsein und man möchte eigentlich nur eins: sich Zuhause wohlfühlen. Mir ist wichtig, dass mein Zuhause so gestaltet ist, dass ich wieder „runter kommen kann“. Gerade dann, wenn ich einen anstrengenden Arbeitstag hatte, beruflich viel auf der Autobahn unterwegs war,…