Minimalismus-Wohnung

Anregungen und Tipps zum minimalistischen und achtsamen Wohnen

Minimalismus als Lebensstil: In den nachfolgend verlinkten Texten, geht es darum, wie eine Minimalismus-Wohnung dem persönlichen Bedürfnissen entsprechend gestaltet werden kann.

Blick in die Küche
Küchenzeile
Kommode und Sitzecke
Schreibtisch mit Computer
Kommode
Minimalismus im Wohn- und Schlafzimmer – Podeste mit Futons

 

Veranschaulichung anhand von Beispielen
Zur besseren Veranschaulichung wurden einige Schwerpunkte minimalistischen Wohnens heraus gegriffen und anhand von Beispielen dargestellt. Die zu sehenden Fotos stammen überwiegend aus meiner Wohnung, außerdem zeigt Tanja Heller in einem Gastbeitrag, welche Lösungen sie für ihre minimalistische und mobile Küche gefunden hat. Die Darstellungen sind zur Veranschaulichung und lediglich als Beispiel gedacht und keinesfalls keinesfalls irgendein Standard, schon gar nicht ein Maßstab für minimalistisches Wohnen!

Persönliche Bedürfnisse, statt Moden, Trends und „Einheitsbrei“
Bedürfnisse und Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Ein minimalistischer Lebens- und Wohnstil orientiert sich an persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lösungen, weniger an an aktuellen Trends oder Traditionen und ist daher individuell sehr verschieden.

 

Minimalistische Wohnräume

Minimalismus-Roomtour durch meine Wohnung ab etwa Min. 17:40 (TV-Sendung: Arte Xenius – Aufräumen)

 

Küche:

Blick in die Küche, Richtung Fensterfront: Links Schubladenschrank und Kühlschrank, rechts 3 weiße Unterschränke mit Holzarbeitsplatte und Spüle, sowie Kochplatte.

Wohnzimmer und Schlafzimmer:

Wohnschlafraum vom Fenster Richtung Tür fotografiert mit Podesten, Futon rechts und Tisch, Schreibtischcontainer und Holzbox links

Büro:

Badezimmer:

Blick auf Waschbecken mit darüber befindlicher Ablage mit Zahnbürste, Becher und Bürste aus Holz, Zahnputztabs und Kosmetikspiegel. Im linken Vordergrund in Ansätzen Waschmaschine und Gastherme, sowie eine Bambuskiste. Im Hintergrund Badewanne mit Duschvorhang. Ansatzweise ist ein WC erkennbar.

 

Wohlfühlen in der Minimalismus-Wohnung

 

Minimalismus-Wohnung: „Weniger ist mehr“

 

11 thoughts on “Minimalismus-Wohnung

  1. Hallo,
    braucht man schon länger um deinen Blog zu lesen, Gedanken ,Gefühle. alles kommt hoch.
    Bleib so bei deinem Blog.
    Zum letzten Schreiben, wir haben 6 große Umzugskartons mit Weihnachts-Deko, es kommt neue Weihnachts-Deko ins Haus.
    Vergangenen Montag hat das Gespräch über zumüllen des Hauses nichts gebracht.
    LG
    Robert

  2. Liebe Gabi,

    ich lese seit einiger Zeit in Deinem Blog, besonders zum Thema „Minimalismus-Wohnen“. Dein klares und schnörkelloses Wohnkonzept finde toll, vor allen Dingen der Verzicht auf „Stehrumchens und Staubeinchens“, und Deine Konsequenz, keine großartige Deko, keine gutgemeinten Geschenke oder mitleidigen Gaben von Verwandten oder Freunden aufzunehmen und aufzustellen.

    Aber wie stellst Du das an? Ich selbst (53) bewohne eine Wohnung von 50 Quadratmetern, und irgendwer kommt immer angekleckert und behauptet, es sähe bei mir zu steril, zu kahl aus … daher ein Mitbringsel, eine Tasse, ein Windlicht … trotz höflicher Hinweise auf meine Wohnfläche und meinen Wohnstil …

    Ich freue mich schon auf neue Beiträge von Dir.

    Herzliche Grüße von Susanne aus Erfurt.

  3. Hallo,
    wir sind vor einigen Jahren umgezogen, meine Beiden stellten fest: „Vielzuviel“ Die Situation hat sich verschlechtert, mindestens einmal die Woche Rossmann od.DM, dabei sind Schränke, Badezimmer überfüllt. Ich entsorge, verschenke, am gleichen tag kommen neue Dinge.
    Ich bin so was von ratlos?
    Gruss Robert

    1. Für solche Situationen denke ich, braucht es gemeinsame Lösungen und Entscheidungen. Und als Ausgangsbasis mal alles stehen lassen, nicht entsorgen. Aber mal sortieren und sichtbar machen: wieviele Shampoos, Duschgels, Nagellacke, usw. usw. – Alles mal auf- und hinstellen, damit man eine Basis für Gespräche hat. Solche Gespräche dann möglichst in ruhiger und nicht in aufgeheizter Stimmung. Und selbst mit gutem Beispiel voran gehen: Wo sind vielleicht die persönlichen Baustellen? Kleiderschrank? Werkzeugkeller? Kabelsalat im Wohnzimmer? Und da mit sich selbst konsequent sein.
      Falls es gelingt, gemeinsam so etwas wie einen Einkaufsstop zu vereinbaren: Was unternimmt man gemeinsam vielleicht mit dem dann eingesparten Geld? Ausflug? Kurzurlaub? Langgehegte Wünsche, die bislang immer zu kurz gekommen sind? Was könnte so attraktiv sein, dass man die überzogenen Shoppingtrips dann doch mal sein lässt?

        1. Leider ist das wirklich nicht einfach. Im Zweifelsfall ist es gut, sich erstmal auf die eigenen Bereiche zu konzentrieren und sich vielleicht irgendwo in Wohnung oder Haus eine Art „minimalistische Oase“ zu schaffen. Also irgendeine kleine Ecke, wo nicht so viel ist, wo es übersichtlich ist und so, wie man es selbst gerne haben möchte. Das entlastet.

        2. Hallo Robert,

          meiner Erfahrung nach geht es bei solchen Einkaufstrips oft nicht darum, wirklich genau das kaufen zu wollen. Meistens ist ein großer Grund dafür eine Mischung aus folgenden Punkten:

          – Gewohnheit: Das Shampoo geht leer, also wird ein neues gekauft. Vernünftiger Weise werden zwei Flaschen gekauft, um den Stress zu umgehen dass man direkt wieder eine neue kaufen muss – hoppla, da steht ja noch die von letztem Mal!
          – Neugierde und Marketingeinfluss: „Oh, da gibt es ein neues Shampoo, das riecht bestimmt toll! Lass uns das mal mitnehmen und testen!“
          – Anti-Langeweile-Methode: Bei uns hat die Kauferei schnell ihr Limit gefunden nachdem wir herausgefunden haben, dass die Älteste hochbegabt ist und chronisch gelangweilt. Sobald wir aufhören, sie mit neuen Kursen und Ausflügen herauszufordern, kommen alte Gewohnheiten hoch, aber solange wir dran bleiben ist die Kauferei unter Kontrolle. Eventuell hilft bei euch genauso, mehr miteinander zu unternehmen und alle Beteiligten in ihren Interessen und Hobbys zu unterstützen?
          Das ganze Zeug, das sich ansammelt, ist meistens ein Ersatz für irgendwas, selbst bei Leuten die nicht kaufsüchtig sind. Wenn die Person für sich herausgefunden hat, was ihre Ziele im Leben sind und was für sie das Wichtigste ist, schränkt sich die Auswahl dessen, was gekauft wird, automatisch ein.

          Leider fürchte ich, dass in dem Moment, in dem du das Thema direkt ansprichst, deine Familie höchstwahrscheinlich auf stur schaltet. Da hilft nur, Geduld zu haben und dein Ding durchzuziehen. Mit etwas Glück sieht deine Familie, wie viel befreiter es dich macht und wie viel zufriedener du damit bist, dass du eben nicht auf etwas verzichten musst – und fängt nach und nach selbst an, auszumisten.

          Ich habe irgendwann aufgegeben und allen klar gemacht, dass zB im Bad jeder sein Fach hat und selbst dafür verantwortlich ist. Sobald ich gesagt habe „das hier ist mein Fach, und alles was da drinnen landet und nicht mir gehört wird entsorgt“ konnte ich die freien Regionen langsam aber sicher ausweiten (auf meinen Schreibtisch, auf die „Landefläche“ im Flur…) bis ich mich halbwegs wieder in meiner Wohnung wohl gefühlt habe. In der Zwischenzeit ist zwar niemand selbst Minimalist geworden, aber es haben sich ein paar Grundregeln durchgesetzt: Keine Vorräte von über 20 Litern Duschgel mehr (nein, das ist kein Scherz!), es ist insgesamt ordentlicher geworden und vor allem die Älteste füllt nicht mehr jede noch so kleine Leerfläche die sie finden kann.

    1. Hallo Kristina, es freut mich, wenn einige Anregungen dabei sind. Ich finde der größte Luxus ist nicht eine hohe Anzahl von Dingen, sondern sich an den eigenen wirklichen Bedürfnissen ausrichten zu können.

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