Kostenfallen

Was tun, wenn es mit dem Geld enger wird? Mit dieser Frage werde ich recht regelmäßig konfrontiert und auch häufiger nach Tipps gefragt. Auch von mir selbst kenne ich dieses Thema. Private Kostenfallen sind in finanziell schwierigen Situationen besonders problematisch und es kann sie in sehr vielfältiger Form geben. Meistens werden diese Kostenfallen in den Zeiten besonders belastend, in denen sich – aus welchen Gründen auch immer – die Einnahmen reduziert haben. Krankheit, Umzug, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, aber auch zusätzlich gestiegene…

Gelassener, auch in schwierigeren Zeiten

Wie bereits schon geschrieben, ist derzeit vieles anders. Manches ist auch sehr schwierig geworden. Trotzdem habe ich das Glück, vergleichsweise entspannt zu sein. Natürlich mache auch ich mir Gedanken, Sorgen, wie das jetzt alles weiter laufen kann, auch ich informiere mich über den aktuellen Stand. Trotzdem merke ich, dass ich durchaus locker und entspannt sein kann. Wie es gelingen kann, gelassener, auch in schwierigen Zeiten zu sein, dazu einige Gedanken und Tipps: Pläne sind Ideale… Meine Erfahrung ist, dass ohnehin…

Der 300. Beitrag

Dies ist tatsächlich der 300. Beitrag auf dieser Webseite. Es war April 2014 als ich mit dem Bloggen angefangen habe, also vor nahezu 6 Jahren. Macht durchschnittlich 50 Beiträge im Jahr. Geplant war das nicht. Es hat sich einfach so ergeben. Seither hat sich vieles verändert. Viele Minimalismus-Blogger kamen und gingen, manche blieben. Die Social-Media-Angebote sind mehr geworden. Heute hat man an vielen Orten im Internet die Möglichkeit, sich auszudrücken. Fast ist meine Art zu bloggen ein wenig altmodisch geworden….

Und plötzlich ist alles ist anders

Die Nachrichten zum aktuellen Corona-Virus sind bedrückend. Auch ich verbringe viel mehr Zeit Zuhause, und die Unsicherheit, wie es weiter geht, prägen auch meinen Alltag. Heute möchte ich einfach mal ein wenig erzählen, wie es mir geht und was mir aktuell hilft, mit Belastungen besser klar zu kommen. Die berufliche Situation Beruflich habe ich letzte Woche im Homeoffice gechattet, anstatt der üblichen Besuche bei Klienten. In der sozialpädagogischen Arbeit eine sehr befremdliche Situation. Es funktionierte besser als ich dachte, ersetzt…

Der Erreger und die (psychische) Erregung

Derzeit jagt eine Schlagzeile die nächste, darunter leider auch viele Fake-News. Schulen und Kitas sind geschlossen, die Fußballbundesliga hat ihren Spielbetrieb unterbrochen, Konzerte und andere größere Veranstaltungen sind abgesagt. Mit dem Conrona-Virus steigt aber auch die psychische Erregung und Aufgeregtheit. Darauf weist Stephan Grünewald in einem lesenswerten Interview auf den psychologischen Hintergrund von Hamsterkäufen und Hysterie hin: „Die Erregung ist schneller, als der Erreger“   Einige Gedanken und Links zum Thema – aus der Sicht von Achtsamkeit und Minimalismus: Ich…

Minimalismus und das Älterwerden

„Zeit statt Dinge Minimalismus ist eine prima Sache – auch beim Älterwerden. Nächstes Jahr werde ich 60 Jahre. Aus dem Geschenke-Zirkus bin ich schon Mitte der 80er-Jahre ausgestiegen. Kindern gönne ich Dinge-Geschenke, aber als Erwachsene kann ich mir auch gut selbst etwas kaufen, wenn ich es brauche. In der Regel gönne ich mir einen Urlaubstag und entscheide kurzfristig wonach mir ist. Älterwerden heißt für mich schon lange, dass ich mir an einem solchen Tag einfach Zeit schenke. Ich gönne mir…

Vorratshaltung für Minimalisten

Mir wurde die Frage gestellt, wie ein sinnvoller Vorrat in einem minimalistischen Haushalt aussehen kann. Es wird zwar häufig darüber gesprochen, wie entrümpelt und reduziert wird, aber die Frage, wieviel Vorrat an Lebensmitteln und sonstigen Dingen sinnvoll ist, ist letztlich auch gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt nämlich sehr unterschiedliche Ausgangssituationen, die dabei berücksichtigt werden müssen: Aus wievielen Personen besteht der Haushalt? Welche Einkaufsmöglichkeiten stehen in der Umgebung zur Verfügung und wie weit ist der Weg dorthin? Welche…

Mein Weg zum Minimalismus

Mein Weg zum Minimalismus, wenn ich diesen mal an meinen Dingen festmache, macht mir deutlich, dass es nie einen wirklichen Plan gab. Das wäre mir auch zu kopflastig gewesen. Ich habe geschaut, was mir gut tut und einfach ausprobiert. Am Anfang stand mein Mobilar, es folgten Küchenausstattung, Digitalgeräte, Kleidung. Möbel Es gab einiges hin und her – mit dem Ergebnis, dass ich eigentlich viel weniger brauche, als ich das dachte. Zwei kleine Holzschränkchen waren unnötig. Die als Kleiderschrank genutzten 35cm…