Der wirkliche Luxus – wieviel Dinge brauchen wir?

Wieviel Dinge brauchen wir? Diese Frage habe ich mir kürzlich mal wieder gestellt. Und wo machen wir uns vielleicht wirklich ordentlich was vor? Mit was für Standards laufen da einige Menschen eigentlich durch ihr Leben? Kürzlich war eine Sendung im TV über ganz legale Steuergeschenke für Gutverdiener, sogenannte Job-Benefits. (Der Link zur Sendung ist inzwischen leider nicht mehr verfügbar). Manche bekommen zusätzlich zu ihrem normalen Gehalt noch jede Menge Vorteile oben drauf. Das kann den Wert von rund 2000€ im…

Achtsamkeit: Die einfachen Dingen genießen

Ein sonniger Neujahrstag. Gleich heute Mittag beschloss ich einen kleinen Spaziergang in der Nähe zu unternehmen. Dieses Mal ganz alleine für mich: Ich spüre den Boden unter meinen Füßen. Bei jedem Schritt, die sich ändernde Bodenbeschaffenheit. Auch ein Spaziergang kann recht einfach zu einer Geh-Meditation werden: Einfach, weil ich mich deutlicher spüre und ohne dass ich mir dies erst vornehmen muss. Ich bemerke, dass ich etwas verkrampft und flach atmete – trotz Sonne, und gutem Wetter. Also versuche ich erstmal…

Bewusster Konsum durch Achtsamkeit und Minimalismus

Bewusst Konsumieren: Zwischen Reiz und Reaktion eine Besinnungspause einlegen Bewusstes und achtsames Konsumieren ist nichts anderes, als zwischen Reiz und Reaktion Besinnungspausen einzulegen. Marie Mannschatz beschreibt dies sehr treffend in dem nachfolgenden Text:   „Das unaufhörliche Streben nach angenehmen Sinneseindrücken, nach Gefühlen und Gerüchen, Farben und Geschmack regiert unser Leben… Ein gewisses Maß an Verlangen ist durchaus natürlich – es ist Inbegriff des Lebens. Doch wenn wir uns dem Diktat unterwerfen, wenn wir unaufhörlich nach angenehmen Erfahrungen lechzen, geraten wir…

Befreiendes Loslassen – Achtsamkeit und Minimalismus – Gastbeitrag

Auf der Internetseite von Minimamuse ist ein Gastbeitrag von mir zu lesen. Mein Beitrag befasst sich mit dem befreienden Loslassen in Minimalismus und Achtsamkeit: Loslassen – Minimalismus und Achtsamkeit http://minimamuse.wordpress.com/2014/11/09/befreiendes-loslassen-minimalismus-und-achtsamkeit-gastbeitrag-von-gabi_raeggel/ Minimamuse ist ein von Dörte Giebel ins Leben gerufene Webseite. Inzwischen sind es vier Bloggerinnen, die dort zum Thema Minimalismus schreiben. Ich freue mich, mit einem Gastbeitrag beteiligen zu können. Herzlichen Dank, liebe Minimamusen!  

Achtsamkeit ist Minimalismus für die Seele

Achtsamkeit ist für mich eng verbunden mit Minimalismus. Achtsamkeit ist für mich Minimalismus pur. Über die Achtsamkeit bin ich erst zum Minimalismus gekommen. Konsumieren als Stressreaktion Bei mir fing es damit an, dass ich schlichtweg beruflich überlastet und gestresst war. Mit den MBSR-Achtsamkeitsübungen wollte ich erstmal runter kommen. Neben der formalen, täglichen Übungspraxis, kamen informelle Achtsamkeitübungen dazu. Beispielsweise den Arbeitstag ganz bewusst beenden, ein immer wieder kurzes Innehalten zwischendrin, bewusst atmen, den Gang zum Kopierer nutzen, um bewusst die Bewegung…

Achtsamkeit (er-)leben – Eindrücke von einem MBSR-Achtsamkeitstag

Achtsamkeit in einer Gruppe und mit Anleitung zu üben, erlebe ich jedes Mal ganz anders, als das Üben alleine Zuhause (wobei ich dies auch sehr wichtig und wertvoll finde). Daher sind solche Tage immer sehr wertvoll für mich. Nachfolgend ein kleiner Einblick und Ausschnitt meiner Erfahrungen von einem solchen Achtsamkeitstag: Der äußere Rahmen des Achtsamkeitstages Ein ehemaliges evangelisches Gemeindezentrum in Bochum, jetzt genutzt für Yoga, Achtsamkeit, Meditation. Von dem eher kühlen Charme eines Gemeindezentrums ist nichts mehr zu spüren. Der…

Meditatives Zähneputzen – Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit im Alltag zur Stressreduzierung Insbesondere in Phasen, in denen es turbulent zu geht, viel zu tun ist, vieles entschieden und abgearbeitet werden muss, wird mir deutlich, wie wohltuend es ist, kleine Inseln und Oasen der Achtsamkeit in den Alltag einzubauen. Das gelingt auch dann, wenn ich denke, so rein gar keine Zeit zu haben. Denn genau genommen lässt sich so endlos vieles achtsam tun: Beispiele für Alltags-Achtsamkeit Morgens: ich kann aus dem Bett springen (oder mich rausquälen) einfach so…

Meine Erfahrungen mit Achtsamkeit und Meditation

Meine erste Begegnung mit Meditation Die erste Erfahrung mit Meditation war für mich in direktem Anschluss an eine anstrengende und arbeitsintensive berufliche Phase. Daher war das Meditieren zu Beginn für mich wie ein endloser Luxus: keine abzuarbeitenden Papierstapel, kein Telefon, keine Emails, keine ToDo-Listen, keine Geräuschkulisse, keine Gespräche, kein Putzen, Spülen oder sonstwas, sondern: einfach da sitzen und den Atem beobachten. Meine ersten Meditationserlebnisse Sehr schnell viel mir dann aber auf, dass mit der äußeren Ruhe, der „innere Lärm“ zum Vorschein…