Filmtipp: „From Business to being“

„Wie wollen wir leben und arbeiten?“

mit dieser Frage beschäftigt sich der Dokumentarfilm „From Business to Being“, der am 2.2.2017 in die Kinos kommt und u.a. im Ruhrgebiet auch in Bochum im Endstation-Kino zu sehen sein wird. Die beiden Filmemacher Hanna Henigin und Julian Wildgruber schreiben zu diesem Film:

 

„Wir möchten in einer Gesellschaft leben, in der wir uns von Mensch zu Mensch begegnen, in der wir uns geliebt fühlen, und in der wir mit Begeisterung tun, was uns interessiert. Wir glauben, dass das keine Utopie ist, und wir wissen, dass wir dafür bei uns selbst anfangen müssen. Auf der Suche nach Wegen, wie diese Vision Wirklichkeit werden kann, haben wir uns von Begegnungen mit spannenden Menschen leiten lassen. Aus diesen Begegnungen ist dieser Film entstanden. From Business To Being ist daher sozusagen ein Experiment, das dazu einlädt, sich die Frage zu stellen: Wer bin ich? Was begeistert mich? Und wie lebe und handle ich entsprechend? Und gleichzeitig unsere Antwort darauf.“ (Quelle: http://business2being.com/de/)

 

In unserer heutigen Arbeitskultur, wo sich Mitarbeiter_Innen vieler Unternehmen einem enormen Druck ausgesetzt fühlen, erzählt dieser Film die Geschichte von drei Führungskräften, die den Weg aus diesem „Hamsterrad“ gesucht haben. Es wird der Frage nach gegangen, welche Fähigkeiten Führungskräfte künftig haben müssen und ob Meditation und Bewusstseinstraining helfen können, sich von stresserzeugenden Denk- und Handlungsmustern zu befreien. In dem Film wird thematisiert, was heute so häufig fehlt: Die Fähigkeit zum Innehalten, zur Achtsamkeit für das Hier und Jetzt. Denn mit dem Dauerstress geht uns auch eine wichtige Fähigkeit verloren: die Fähigkeit zu Kreativität und Innovation – gerade auch für die sozialen Herausforderungen unserer Zeit.

 

Die offiziellen Trailer zum Film (deutsch & englisch):

 

 

Kinotermine:

Vorführungen (Orte, Zeiten) können hier nachgelesen werden: Business2being und Mindjazz-Pictures

Im Ruhrgebiet ist der Film in Bochum-Langendreer im Endstation-Kino zwischen dem 9. und 15.2.2017 zu sehen. Das offizielle Programmheft für Februar erscheint Ende Januar und kann dann auch auf der Webseite eingesehen werden: http://endstation-kino.de/

Auf Anfrage hin, hat mir das Kino Endstation bereits die genauen Vorführzeiten genannt:

Donnerstag 09.02.17 18:15 From Bussiness to Being
Freitag 10.02.17 17: 15 From Bussiness to Being
Samstag 11.02.17 17: 15 From Bussiness to Being
Sonntag 12.02.17 17: 15 From Bussiness to Being
Montag 13.02.17 18:15 From Bussiness to Being
Dienstag 14.02.17 18:15 From Bussiness to Being
Mittwoch 15.02.17 17:15 From Bussiness to Being

 

DVD / Blue Ray:

Für Interessierte kann der Film auch als DVD / Blue Ray vorbestellt werden:

Vorbestellung

 

 


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InnSæi – Die Kraft der Intuition. Meine Eindrücke zum Film

Gestern war ich im Kino und habe mir den Film „InnSaei – Die Kraft der Intuition“ angeschaut. Da dieser Film aktuell in den Kinos gezeigt wird, hier eine kurze Rückschau und meine Eindrücke dazu:

 

Ich sah nur kurz den Titel dieses Films „InnSaei – die Kraft der Intuition“, schaute mir den Trailer an und wusste sofort: Diesen Film möchte ich mir anschauen. Gerade mal 2 Tage später war ich im Kino – etwas ungewöhnlich, wo ich doch eigentlich nicht zu den typischen Kinogängern gehöre. Warum wollte ich diesen Film eigentlich unbedingt sehen? Ich weiß es nicht, vielleicht war es einfach Intuition. 😉

 

Zum Inhalt des Films:

Der englischsprachige Dokumentarfilm mit deutschen Untertiteln begann mit Hrund Gunnsteinsdottir und Ihrer persönlichen Geschichte. Ausgehend von ihrer Kindheit, in der noch vieles sehr viel ruhiger und überschaubarer wirkte, geriet sie durch ihr berufliches Engagement in eine deutliche Überlastung und fand sich schließlich in einem Burn-Out wieder.
Der Film geht im folgenden der Frage nach, wie unser Denken und Fühlen ändern können, angesichts einer Welt, die sich in Hochgeschwindigkeit ändert, der hohen Ablenkbarkeit und zahlreicher Probleme und Krisen.
Hrund Gunnsteinsdottir und Kristín Ólafsdóttir machen sich auf die Reise und befragen Denker, Künstler, Wissenschaftler, spirituelle Meister. Was sie finden, ist InnSæi – der See in dir. InnSaei, ein altes isländisches Wort, welches beschreibt, dass es eben nicht nur der Verstand, Logik, Rationalität sind, die wirkliche Antworten bringen, sondern „der See in dir“, d.h., all unser Fühlen, unsere Intuition, unsere Fähigkeit zur Empathie, darauf aufbauend unser Zugehen auf die Welt um uns herum.

 

Meine Eindrücke zum Film:

Angenehm empfand ich, dass der Film keinen seltsam anmutenden esoterischen Anstrich hatte, keine Abkehr von der Welt propagierte, sondern zeigte, wie wir durch das (Wieder-)Entdecken unserer Intuition und unserer inneren Welt, den Umgang mit uns selbst, sowie der Welt um uns herum ändern können. Mich hat der Film positiv berührt und ich fühlte mich u.a. wunderbar bestärkt darin, dass es nicht nur völlig in Ordnung, sondern sogar sinnvoll ist, immer auch das eigene Bauchgefühl nach Antworten zu fragen – was ja bei weitem nicht bedeutet, seinen Verstand auszuschalten. Im Gegenteil. Mein Eindruck ist, der funktioniert dann sogar viel besser, weit- und umsichtiger.

Nachvollziehbar wurden die gezeigten Interviews auch durch die praktisch Anwendung von InnSaei. So wurden die positiven Auswirkungen des sog. Mind-Up-Programm einer englischen Schulklasse gezeigt. Achtsamkeitsübungen im Unterricht half den Kindern ganz konkret, Konflikte friedlicher und umsichtiger zu lösen, sich besser auf wichtige Inhalte zu konzentrieren, sowie insgesamt ausgeglichener und zufriedener zu werden. Erstaunlich und beeindruckend war für mich u.a., wie es den noch recht jungen Kindern dieser Klasse gelang, mit einfachen Worten die Auswirkung von Achtsamkeit auf das Gehirn zu beschreiben und wie es einem Jungen gelungen ist, diese Achtsamkeit auch Zuhause im Konflikt mit dem Bruder anzuwenden.

Unsere heutige Art zu leben, mit all der Hektik, ständigen Ablenkbarkeit, dem unaufhörlichen Streben nach Erfolg, Macht, Geld und oft einseitige Betonung des rational-logischen Denkens hat uns an Grenzen geführt. Der Film zeigt, wie wichtig es ist, innere und äußere Welt, Denken, Fühlen und Handeln wieder mehr und besser miteinander in Einklang zu bringen, um nicht in die Gefahr zu geraten, „emotionale Analphabeten“ zu werden. Und wenn es schon Kindern gelingt, durch die beschriebenen Übungen, Konflikte friedlicher und umsichtiger zu lösen, sollten wir Erwachsenen es dann nicht zumindestens versuchen?

Der Flyer zum Film enthielt einen wunderbaren Satz von Albert Einstein, den ich abschließend zitieren möchte:

„Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.“ (Albert Einstein) 

 

Kinotermine: http://mindjazz-pictures.de/kinotermine/
Webseite zum Film: http://mindjazz-pictures.de/project/innsaei/
Trailer zum Film: https://youtu.be/ZPcC8dVBfnQ
Der Film als DVDhttp://mindjazz-pictures.de/shop/

 

 

 

Filmtipp: „InnSæi – Die Kraft der Intuition“

Ich glaube, ich gehe dann in der näheren Zukunft doch mal wieder ins Kino. Eher durch Zufall habe ich einen Hinweis auf diesen Film gefunden:

 

„INNSÆI – DIE KRAFT DER INTUITION“ 

In der Filmbeschreibung auf der Facebook-Seite von InnSaei heißt es unter anderem:
„InnSaei nimmt uns mit auf eine Reise, auf der die Kunst enthüllt wird, wie man in der heutigen Welt, voller Stress und Ablenkungen, nicht den Kontakt zu sich selbst verliert.“

Hier ein Trailer von mindjazz-pictures.de auf Vimeo:

 

http://mindjazz-pictures.de/project/innsaei/

Hier eine Liste, in welchen Kinos der Film in der nächsten Zeit zu sehen ist:

http://mindjazz-pictures.de/kinotermine/

 

Film-Tipp: „Die Revolution der Selbstlosen“

Arte hat vor einiger Zeit den großartigen Film mit dem Titel „Die Revolution der Selbstlosen“ gezeigt (Links unten am Ende des Textes)

Zum Inhalt des Films

Unsere aktuelle Gesellschaft ist zwar dominiert von Selbstbezogenheit, Gier und Materialismus, in dem Film kommen aber Wissenschaftler zu Wort, die aufzeigen, dass dies nicht zu unserer eigentlichen menschlichen Natur gehört, sondern Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation. In konkreten und z.T. sehr beeindruckenden Beispielen wird deutlich, welche positiven Entwicklungen durch Achtsamkeit möglich sind -sei es in Schulen, die in gewaltätigen und kriminellen Stadtteilen angesiedelt sind oder auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Denn – und auch das wird gezeigt – das persönliche Glücksgefühl ist großer, wenn z.B. ein 20-Dollar-Schein verschenkt wird, als diesen selbst zu behalten und zu verbrauchen.

Link zum Film „Revolution der Selbstlosen“:  

Die Revolution der Selbstlosen

 

Der Film ist auch als DVD erhältlich: http://mindjazz-pictures.de/produkt/revolution-der-selbstlosen/