Selbstbestimmung statt Selbstinszenierung

Selbstinszenierung in den Sozialen Medien Zwei Meldungen sind mir in den letzten Tagen besonders ins Auge gefallen: Einmal der Hype um die Netflix-Doku mit Marie Kondo – jetzt wird also plötzlich überall aufgeräumt. Und dann gab es kürzlich eine Meldung der Malisa-Stiftung – eine Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler. Diese Stiftung stellt aktuelle Studienergebnisse über die weiblichen Selbstinszenierung und Geschlechterdarstellungen in den Sozialen Medien vor. Hier einige ausführliche Informationen zu dieser interessanten Studie: „Weibliche (Selbst-) Inszenierung in den neuen…

Achtsamkeit, Minimalismus und die Kunst, das richtige Maß zu finden

  Es gibt nur wenige Sätze, die ich irgendwo mal gelesen habe und an die ich mich im Laufe der Zeit immer wieder erinnere. Das obige Zitat von Jack Kornfield  ist ein solcher Satz. Ich finde darin viel von dem, was Achtsamkeit und Minimalismus als Lebensstil ausmacht und hilft, das richtige Maß zu finden: „Like a sandcastle all ist temporary“ Die eigenen Besitztümer einfach mal mit der Stabilität einer Sandburg zu vergleichen, macht deutlich, wie relativ die eigenen Besitztümer sind….

Zeit geniessen

Weniger ist mehr Weniger ist mehr gilt für mich nicht nur für Dinge. Weniger ist mehr gilt für mich auch für die Zeit, die ich mir nehme, denn meine Zeit muss nicht vollgestopft sein mit Aktivität. Ich muss auch nicht ständigen Attraktionen hinterherlaufen. Dazu genieße ich es viel zu sehr, etwas mit Ruhe tun zu können. Sich Zeit lassen An freien Tagen ist es beispielsweise ein besonderer Genuss, mir morgens einfach Zeit lassen zu können. Dann kann ich meinen Gedanken…

Gern ein wenig anders – Inhouse-Nomaden

Geht es um Wohnen, habe ich immer schon gerne umgeräumt und verändert. Tisch, Bett, Schrank – gerne hier, da und dort. Irgendwann fiel mir der Begriff Inhouse-Nomaden ein und ich dachte: Ja stimmt, so ein Begriff passt. Ich muss nicht mit dem Rucksack die Welt jetten, aber innerhalb der Wohnung finde ich es nur schwer erträglich, wenn die Dinge immer am gleichen Ort stehen. Das Rein und Raus der Möbel Immer mal wieder habe ich versucht, irgendwie so etwas wie…

Nur ein Atemzug…

Mitunter ist es nur ein Atemzug lang, da sind dann plötzlich die Zweifel da. Wachliegend durchwandern vielerlei Gedanken Kopf und Herz: Wo sind die Tage, all die Jahre hin? So vieles erlebt all die Zeit. Hat sich das gelohnt, die ganzen Anstrengungen, die Mühen? Manches ist einfach viel zu sehr Zufall: Die Zeit, in die man hinein geboren wurde, der Ort, die Familie, das gesellschaftliche Umfeld. Manchmal erscheint mir mein Leben sehr beliebig. Gibt es irgendetwas, was mich von der…

Was ist Minimalismus?

Landauf, landab scheint der Begriff Minimalismus populär geworden zu sein. Aber was ist Minimalismus? Und was ist Minimalismus nicht? Ich möchte an dieser Stelle nicht mit irgendwelchen Definitionen langweilen und erspare sie mir daher. Stattdessen einige Gedanken dazu, was ich unter Minimalismus verstehe. Was ist Minimalismus nicht? Wir leben in einer Zeit und einer Gesellschaft, in der es zur Gewohnheit geworden ist, Unmengen von Krempeleien anzusammeln und ständig auf der Jagd nach neuen Dingen zu sein. Irgendwann ist kein Platz…

7 Jahre Achtsamkeit: Wirkliche Bedürfnisse

Vor 7 Jahren entdeckte ich Achtsamkeit und Meditation für mich. Vieles hat sich dadurch geändert und verändert. Da dies nicht alles in einen einzigen Text hineinpasst, heute Teil 2: Wirkliche Bedürfnisse Als Sozialpädagogin (und im Erstberuf Erzieherin) bin ich schon aus beruflichen Gründen vorrangig fokussiert auf die Bedarfe anderer Menschen. Das ist seit Jahrzehnten mein Beruf und ich mache diesen Beruf tatsächlich immer noch sehr gerne. Aber natürlich ist so ein Beruf auch anstrengend und belastend. Ich spürte diese Belastung…

Das Glück in und um uns

Ich sitze da, am geöffneten Fenster, spüre die warme Sonne und einen leisen Windhauch auf meiner Haut. Ich sehe den blauen Himmel, die sich langsam gold färbende Sonne im beginnenden Abendlicht. Ich atme ein, ich atme aus und spüre einfach nur, dass ich da bin und lebe. Die Anspannung des zurück liegenden Tages pulsiert noch in meinen Adern und ich fühle, dass es nicht wichtig ist: Hektik, Stress und der mitunter wilde Takt, den ich manchmal auch selbst an schlage….