Filmtipp: Kaufen für die Müllhalde

In dem Film „Kaufen für die Müllhalde“ hinterfragt Filmemacherin Cosima Dannoritzer unsere moderne Wegwerfgesellschaft und den bei vielen Produkten einprogrammierten Verschleiß (geplante Obsoleszenz). Er zeigt aber auch Lösungsansätze und alternative Produktionsweisen auf. Ich finde es hilfreich, sich immer mal wieder daran zu erinnern, wie wichtig es ist, achtsamer mit uns und den Resscourcen unseres Planeten umzugehen. Minimalismus ist für mich auf diesem Hintergrund auch eine Form praktisch gelebter Achtsamkeit im Umgang mit den Dingen.  

Minimalismus warum? Gründe, Motive und Motivationen

Minimalismus = Verzicht? Immer mal wieder höre ich es: Minimalisten verzichten auf etwas, z.B. auf schöne Dinge, auf die allerneusten Mode-Schnickschnack, usw. Und immer wieder wird gesagt, Minimalismus würde bedeuten, dass die Dinge gezählt werden, am besten hat man nur 100 Teile und vorher endlos viele Dinge besessen. Und nun sitzen die Minimalisten in ihren leeren Wohnungen. Soweit das Klischee. Natürlich: Irgendwo kommt so ein Klischee ja her. Und natürlich gibt es viele Minimalisten, die wirklich endlos viele Dinge besessen…