Älterwerden und die Sorge ums Hab und Gut

Die Besitztümer sichern…

Neulich wurde ich unfreiwillig Mithörerin einiger Gespräche. Lautstark wurde in einem (eigentlich ruhigen) Café am Nachbartisch diskutiert, wie man die eigenen finanziellen und materiellen Bestände beim Älterwerden sichern kann. Die Lautstark-Gesprächigen schienen finanziell gut da zu stehen. Was mit dem Haus sei? Was tun, wenn man beim Älterwerden mal krank würde oder pflegebedürftig? Vollmachten wurden diskutiert, Anlagestrategien für das Ersparte erörtert. Auf keinen Fall wolle man auf die regelmäßigen Urlaube im Ausland verzichten. Das Auto muss komfortabel sein. Im Bedarfsfall könne man ja auch noch mit Mitte 70 Jahren umziehen, das sei doch kein Problem. – Ach… wirklich nicht…?

Wenn der Besitz zum Ballast wird

Mich wunderten solcherlei Gedanken, die ich unfreiwillig mitbekam. Was will man mit einem ganzen Haus, wenn die Kinder längst erwachsen sind und woanders wohnen? Was ist, wenn man irgendwann vielleicht ganz alleine in dem großen Haus wohnt? Wie auf Dauer die ganzen Etagen bewältigen? Wie den Garten mit 80+ noch versorgen? Wozu all der Platz, der ja irgendwie auch geheizt, geputzt und aufgeräumt werden will?

Machen wir uns nichts vor: Mit dem Älterwerden wird wird nicht nur die Verwaltung und Pflege des Besitzes mühsamer, sondern auch ein Umzug deutlich anstrengender und belastender. Ich habe dies schon mit Mitte 50 Jahren feststellen müssen und das mit vergleichsweise wenig Kram – irgendwie war das vor 20 Jahren noch deutlich besser zu bewältigen. Und weil beim Älterwerden ein Umzug so mühsam ist, deshalb bleiben ja auch viele Leute letztlich lieber da, wo sie sind: Irgendwo in einem viel zu großen Haus, weit weg von Bushaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten, vielleicht auch irgendwo in irgendwelchen 3. oder 4. Etagen ohne Aufzug. Man kennt die Wege, man hat seine Gewohnheiten, kennt Nachbarn und das soziale Umfeld. Also verschiebt man die Entscheidungen, bleibt letztlich da wo man ist und wundert sich, dass man sein Leben irgendwann nicht mehr so richtig bewältigt bekommt.

Loslassen und leben, statt unnötig horten

Wenn man da nicht aufpasst, sitzt man irgendwann in all seinem Krempel, seinen Gewohnheiten und bekommt erst viel zu spät mir, dass das Leben als solches turboschnell an einem vorbei gezogen ist. Wir altern aber nicht spontan und turboschnell. Älterwerden geschieht nicht über Nacht. Es ist ein allmählicher Prozess und wer aufmerksam ist, bekommt die anfangs z.T. winzigen Veränderungen auch mit.

Natürlich müssen wir nicht alle Minimalisten werden, aber mehr pragmatische Entscheidungen, weniger unnötigen Krempel – und viele Menschen würden sich sehr viel wohler fühlen, auch und gerade beim Älterwerden.

 

Eine Zimmerecke, in der 2 größere und 2 kleinere Kartons stehen, sowie 5 unterschiedlich große Taschen und 1 Koffer stehen. Am rechten Bildrand ein auseinander genommener Schrank.
Wenn Besitz zum Ballast wird, sollten wir ihn loslassen.

 

 

Zum Weiterlesen:

26 thoughts on “Älterwerden und die Sorge ums Hab und Gut

  1. Das ist wirklich ein sehr schöner und realistischer Artikel: „Wenn man da nicht aufpasst, sitzt man irgendwann in all seinem Krempel, seinen Gewohnheiten und bekommt erst viel zu spät mir, dass das Leben als solches turboschnell an einem vorbei gezogen ist.“

    Liebe Grüße

    1. Hallo Kristina, ich sehe darin echt ein wirkliches Problem. Wenn man erstmal ewig und drei Tage an all den Krempel gewöhnt ist, dann ist es wirklich schwierig, noch etwas zu verändern. Dir noch gute restliche Entrümpelungstage. Echt eine stolze Ausdauerleistung, so ein ganzes Jahr immer am Entrümpeln dran zu bleiben. Ich bin da ja eher der phasenweise Hauruck-Typ.

  2. Vor dem gleichen Problem stehe ich (w53) auch gerade. Mann verstorben, Kinder aus dem Haus, gesundheitlich eingeschränkt und finanziell ebenso.
    Gerne würde ich mein Haus verkaufen, aus den von Dir angeführten Gründen. Allerdings geht es nicht so ohne Weiteres. 1. wohnt hier noch jemand mit, diese Frau(84) hat in der oberen Wohnung ein Lebenswohnrecht. Alleine schon das hält Käufer ab so ein Haus zu kaufen. Dazu kommt das Problem, dass der Verkauf einen Erlös bringt, der nicht ausreichen würde sich eine gleichwertige kleine Eigentumswohnung zu kaufen. Das Geld würde auch nur knapp reichen, um für die nächsten 30? Jahre meine Witwenrente aufzustocken. Das Problem sind derzeit die exorbitant hohen Mieten, die es für mich zum Problem machen diese Haus zu verkaufen, dann müsste ich nach Hamburg ziehen, um dort auf ein Auto verzichten zu können, denn hier(eher ländlich) ist der öffentliche Verkehr Bahn, Bus nur mangelhaft vorhanden. Und beides geht nicht, entweder Haus (abbezahlt) und Auto oder Mietwohnung und kein Auto. Mit meinem kaputten Rücken, das Thema kennst du ja auch, bin ich da doppelt gestraft.
    Das gilt auch für den 700qm großen Garten. Fakt ist, wie ich es drehe und wende, bei der derzeitigen Wohnmisiere, wohne ich hier im eigenen Haus derzeit noch am günstigsten.
    Alles nicht so einfach und hin und her überlegt. Minimalismus hin oder her, mitunter ist es eben nicht so einfach und muss je nach persönlicher Lebenslage entschieden werden. Ich warte erstmal ab, habe mir 60 als Grenze für den Hausverkauf gesetzt.

    1. Hallo Sabine, oh je… In Hamburg etwas mieten, das ist echt eine Hausnummer. Das ist hier im Ruhrgebiet dann schon einiges einfacher. – Wäre es eine Option, wenn du deine jetzige Wohnung vermietest und dir selbst etwas kleineres suchst? Das böte regelmäßige Einnahmen. Bliebe die Geschichte mit Verwaltung etc., aber großer Garten und große Wohnung wären schon mal kein Problem mehr. Falls dann mal von der evtl. Stadtwohnung eine Fahrt zum Haus und Mietern wichtig wäre, könnte man ja auch ein Carsharing-Auto nehmen. – Ggf. muss man sich vielleicht auch einfach etwas Zeit lassen.

      1. Liebe Gabi,
        die Frage ist, ob es wirklich regelmässige Einnahmen bringt, ich habe das auch schon überlegt. Kenne aber genug Bekannte die vermieten und dann auf die Miete warten. Wenn ich Pech habe, dann habe ich Mietnomanden und nur Ärger und ich wäre ja auf die Zahlung existenziell angewiesen. Dazu käme, dass ich trotzdem für Instandhaltung und Co zuständig wäre. Bin ich jetzt zwar auch, muss aber keine Miete nebenbei stämmen. Wie du sieht, es ist nicht so einfach und ich gehe da lieber auf Nummer sicher. Aber ich danke dir sehr für deine Gedanken, schätze deine Arbeit sehr und wünsche dir alles Gute.

    2. In 7 Jahren bist du 60 , die alte Dame wäre dann 91. Die Zeit wartest Du einfach ab. Entweder sie zieht vorher schon in etwas Altengerechtes, oder es passiert sonst etwas. So ist das Leben. Dann kannst Du das Haus leer verkaufen.

  3. Ich persönlich glaube, dass das Thema Unsicherheit eine ganz zentrale Rolle spielt. Die Menschen versuchen, mit materiellem Besitz (die Illusion von) ein Gefühl von Sicherheit zu bekommen. Für die Kriegsgeneration kann ich das sogar nachvollziehen (auch wenn ich es nicht für den richtigen Weg halte). Fakt ist aber, dass nicht Besitz Sicherheit gibt, sondern ein bewusstes, achtsames Schauen, was ich selbst brauche und was nicht bzw. wie ich mit Unsicherheit umgehen lerne. Das ist ein lebenslanger, anstrengender Prozess, den nicht jeder gehen will oder auch kann. Ich für mich selbst habe beschlossen, dass die beste Altersvorsorge nicht materieller Besitz ist, sondern die Fähigkeit, mit Unsicherheit und negativen Gefühlen umgehen zu lernen – auf meine ganz persönliche Art und Weise. Denn dann ist es nicht zentral, wie viel ich habe, sondern mein Gefühl, wer ich bin, ist das, was mir Sicherheit geben kann. Und um das zu lernen, brauche ich Ressourcen, die ich für mich nur frei habe, wenn ich nicht viel besitze, das mich ablenkt.

    1. Da sagst du was! In der Tat ist das Horten für die sog. Kriegsgeneration ja irgendwie noch nachvollziehbar, auch wenn heute zur Vermeidung von Problemen etwas ganz anderes wichtig ist, als viel Kram. Diejenigen, die die Kinder dieser Kriegsgeneration sind – in der Regel die sog. Babyboomer (dazu gehöre ich auch), haben vielleicht auch einfach noch die ein oder anderen Verhaltensweisen von ihren Eltern übernommen, obwohl es heute auch einfach nicht mehr passt.

      1. Es sitzt mir heute noch in den Knochen. Es gab keine Teller , Töpfe oder Joghurtbecher mit Speiseresten. Das wurde alles abgekratzt. Die Innenseite des Butterpapiers auch. Die Butter kam aus dem Kühlschrank, damit man sie mit dem Messer sparsam abkratzen musste. Lebensmittel und Süßigkeiten sollte man sich „einteilen“. Bei meinen Kids falle ich eher übel auf , wenn ich das auch Mal einfordere. Mit dem Alter kommt die Einsicht – hoffentlich.

  4. Für mich war das genau das Richtige. Im Hinblick, dass das Kind ausziehen wird vor 6 Jahren rigoros auszumisten, die Schränke zu verkleinern und die Töpfe. Sonst kocht man noch immer zu viel. Wenig Lagerfläche. Am besten Zettelchen schreiben, wo was hin kommt und die erst mal vor sich legen und verschieben. Dann ist es noch eine Weile eine Reinrauszeit bis man das richtige Maß findet. Wo man noch zu viel kauft. Danach ist es nur noch ein Austausch. Was ich mir gekauft habe bei der Minimalisierung, hab ich auch noch. Das sehe ich an meiner Bestellliste. Hier klagen die Hausbesitzer auch über zu große Häuser, Gärten, Verantwortung, Verpflichtungen und beneiden mich sogar. Ich rufe nur den Vermieter an, wenn es reinregnet, die Handwerker die Wand vermacken. Sehr praktisch! Am besten war die 70-Jährige mit Kicker im Keller noch vom Sohn. Das kann man doch einem Jugendzentrum spenden. Das Silberbesteck, das nie benutzt wird. Ich verstehe sowas nicht!

    1. Ich denke aber ( nicht böse gemeint ) , wer mietet zahlt auch Geld dafür , dass er sich nicht mit Instandhaltung , Revisionsunterlagen, Steuern und Verwaltung rumschlagen muss. Mir ist die Freiheit im Eigentum heute wichtiger. Ich arbeite nicht mehr, steigende Mieten oder Kündigung durch Eigennutzung möchte ich nicht riskieren. Das ist auch eine Art Freikauf, aber man hat dann mehr Verwaltung. Das Wohnen in einer Baugenossenschaft könnte für Minimalisten ohne Eigentumswunsch gut sein.

      1. Ich bin seit 2016 bei einer Wohnungsbaugenossenschaft – ist tatsächlich einiges einfacher und angenehmer. Zirkus mit privaten Vermietern hatte ich in den vergangenen Jahrzehnten schon so einigen, war in der Tat nicht so prickelnd.

      2. Stimmt, Baugenossenschaft ist ideal. Habe ich auch jahrelang gewohnt. Die Mieten sind sehr OK, die Baugenossenschaft macht alles professionell und besonders angenehm war, dass sich um vieles gekümmert wurde. Schnee wurde geräumt, der Müll abgeholt, die Außenanlagen gepflegt.

        Es gibt sicher viele Leute, welche sich gerne um den eigenen Garten kümmern, ich gehöre aber nicht dazu. 🙂

  5. Servus,

    ich denke, wenn genug Geld da ist, dann kann man Gärtner kommen lassen, die den Garten machen, die Haushaltshilfe macht den Haushalt und putzt. Und gerne gönne ich den Leuten auch die Auslandsurlaube.

    Ich vermute aber, dass dies die Minderheit sein wird. Viele Hausbesitzer haben ihr Leben lang das Haus abgezahlt, kurz vor der Rente ist man fertig und stellt fest, dass man das Haus so in der Form nicht mehr braucht und es neben Arbeit auch ordentlich Instandhaltung kostet. Am Ende bleibt man dort wohnen, weil es ja die mietfreie Altersvorsorge ist.

    Da lobe ich mir das klassische Mieten. Sieht man von der aktuellen Preisdiskussion ab, kann ich immer genau soviel mieten, wie ich gerade brauche. Ich glaube im Alter ist mir eine kleine Wohnung in der Stadt deutlich lieber, als ein Haus im Grünen.

    Auch ein guter Grund für Minimalismus: hat man weniger, kann man sich einfacher verkleinern.

    Gruß
    Fuseboroto

    1. Vermutlich ist es auch weniger die Frage, Eigentum oder Miete. Ich kenne auch genügend Menschen in Mietwohnungen, die alleine auf sehr großer Fläche irgendwo in 3. oder 4. Etagen wohnen und für die das zu belastend wird.
      Für die Leute mit eigenen Häusern kommen unter Umständen dann nach Abbezahlen des Hauses irgendwann die ersten Instandsetzungskosten. Wenn man genügend Geld hat, kein Problem. Aber für diejenigen, die so gerade eben mühsam das Haus abbezahlt haben, ist das nicht so einfach. Und für Leute mit Eigentumswohnungen: Die müssen das sog. Hausgeld bezahlen. Bei manchen ist alleine das so viel, davon könnte man hier auch zur Miete wohnen (in Hamburg, München oder Berlin aber vermutlich nicht…)

      1. Die, die es gerade so abschaffen ein Haus zu abzuzahlen sollten keins kaufen. Zu riskant. Die monatliche Rate sollte nicht höher sein als die Vergleichsmiete für eine passende Wohnung. Dann steht man nach 10 oder 20 Jahren gut da. Das geht nur mit genügend Eigenkapital. Wohnanlagen mit Aufzug oder Schwimmbad haben hohe Nebenkosten. Ich zahle bei mir in einer Wohnung sogar für einen Aufzug, obwohl es keinen gibt. Zu Fuß in den dritten Stock. Der Aufzug ist in einer anderen Straße für ein Haus mit 5 Etagen. Durch Teilungserklärung (Häuser wurden zusammen gebaut und stoßen aneinander) muß jeder zahlen. 20€ für nix.

  6. Was ich nicht einmal die Woche benutze, will ich nicht mehr horten. Ausnahme: Dinge für den Notfall (wie Fieberthermometer, brauche ich vielleicht nie oder doch mal dringend, belastet mich aber nicht das kleine Ding) oder Jahreszeitbedingtes (wie Winterstiefel, Sommersandalen). Das ist meine Regel.

    1. Oh, das ist ja sportlich, aber es macht schon Sinn, mal durchzuschauen, was eh nur ungenutzt herum liegt. – Schade, dass man dieses System nicht mal so eben auf solche Dinge wie Steuerunterlagen etc. ausdehnen kann. Das fände ich total gut.🤣

      1. Ich habe einen Schrank mit 5 Böden voller Unterlagen und werde das Zeug nicht los. Alleine 5 Ordner für Immobilien Zwei davon sind Revisionsunterlagen, wie was gebaut wurde. Besitz gibt Sicherheit, aber zieht magisch weitere Dinge nach sich. Ich habe auch drei Kisten voll Kabel, Elektronik, eine Ersatztreppenhauslsmpe, falls eine der vier kaputt geht usw. Je größer die Wohnung, desto mehr muss (?) man auch vorhalten.

  7. Ich bin 46 und freue mich gerade wie Bolle über eine neue Levis für 8 Euro, die in irgendeinem Kleiderschrank ungetragen mit Etikett auf mich gewartet hat. Am meisten freue ich mich, dass ich mich drüber freuen kann. Früher hab ich die abgewogen in Berlin Second Hand Läden.

    Ich empfehle diesen Leuten mal richtig krank zu werden. Bisschen Hexenschuss als Vorübung? Was bin ich hier schon tagelang am Besen rumgelaufen. Oder dieses Schulter-Armsyndrom vor zwei Jahren, wenn man in keine Jacke kommt im Winter und 2 Tage Schmerzen hat vom Tempo wegwerfen. Seitdem weiß ich, wie schnell es anders sein kann und der Besitz einen nur belastet und gar nicht weiter hilft. Wenn man alles alleine managen muss. Auf einmal alles irrsinnig schwer ist. Haarewaschen mit einer Hand. Jeder Aktenordner. Selbst Lebensmittellieferungen. Mit einer Hand Karton zerschneiden. Einhändig mein erstes Smartphone eingerichtet. War nicht schön. Die Menschen machen sich abhängig oder verlassen sich auf ihre Kinder. Ich finde das super, wie du das machst, Gabi. Genau richtig! Ich kann meinen Haushalt im schlechtesten Krankheitsfall bewältigen. Ich hab extra keine Zimmerpflanze, Haustiere, Unerledigtes. Das ist mir sehr wichtig. Mein Treppensturz. Ich bin geübt darin.

    1. Hallo Tanja, mein Eindruck ist, manche Menschen ziehen (mal ganz altersunabhängig betrachtet) sehr viel eher die Reißleine und verändern etwas, manche aber überhaupt nicht. Den Haushalt so überschaubar zu organisieren, dass du ihn in allen möglichen Lebenslagen noch bewältigen kann, ist wirklich eine prima Sache – Da schaue ich doch glatt auch nochmal ein wenig bei mir durch, ob sich da noch was verbessern lässt. Wobei ich natürlich für dich hoffe, dass du möglichst ohne Stürze und Zerrungen durch deinen Alltag kommst.

  8. Wenn die wirklich gut betucht waren, kann man das alles was du erwähnst machen lassen.
    Warum will man ein großes Haus behalten? Ganz einfach, wegen der Erinnerungen und weil man schon immer dort gewohnt hat und es sich so aufgebaut hat wie man es sich gewünscht hat.
    Nicht für jeden ist Besitz Ballast. Für manche ist es ihr Leben. Sie umgeben sich mit Dingen die sie glücklich machen auch wenn es ein paar sind.
    Das schreibe ich, obwohl ich selbst sehr minimalistisch lebe aber ich kann die Leute im Café verstehen.

    1. Wenn man es dann auch so entspannt sieht, finde ich es auch ok. Diese „minimalistische Entspanntheit“ hat aber nicht jede/r, oftmals gerade die nicht, die doch eigentlich genug haben. So schien es in dem Fall – aber das ist natürlich ein ganz subjektiver Eindruck von mir.

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