Kostenfallen

Was tun, wenn es mit dem Geld enger wird? Mit dieser Frage werde ich recht regelmäßig konfrontiert und auch häufiger nach Tipps gefragt. Auch von mir selbst kenne ich dieses Thema. Private Kostenfallen sind in finanziell schwierigen Situationen besonders problematisch und es kann sie in sehr vielfältiger Form geben. Meistens werden diese Kostenfallen in den Zeiten besonders belastend, in denen sich – aus welchen Gründen auch immer – die Einnahmen reduziert haben. Krankheit, Umzug, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, aber auch zusätzlich gestiegene Lebenshaltungskosten und vieles mehr. Doch zumindestens die unnötigen Kostentreiber müssen nicht sein.

Finanzieller Minimalismus bedeutet für mich nicht, dass ich an allen Ecken und Kanten spare. Ich drehe nicht jeden Cent herum. Ich bin nicht übertrieben sparsam, schon gar nicht geizig. Aber ich achte darauf, nicht immer wieder in diverse Kostenfallen reinzulaufen und das lohnt sich langfristig.

Kostenfalle Möbel

Bei mir selbst gab es Kostenfallen in mehreren Richtungen. Jahrelang war dies das häufige Wechseln von Möbeln. Jahrelang verstand ich nicht, dass das beste Möbelstück für mich KEIN Möbelstück ist. D.h., mir geht es besser, wenn ich einfach nicht so viel Zeugs in der Wohnung herum stehen habe. Es gibt etliches Mobiliar, welches ich optisch schön finde, aber ich muss und will es nicht in meiner Wohnung haben. Seitdem ich das verstanden habe, ist endlich Ruhe eingekehrt.

Kostenfalle Fernsehgerät

Weiterer Kostentreiber waren die technischen Geräte. Früher waren es die Fernseher, die kamen und gingen. Mal hatte ich so ein kleines 37cm-TV-Gerät, mal nicht. Einfach mal ein ordentliches Gerät kaufen und es für ein paar Monate in den Keller stellen, wenn ich keine Lust mehr auf Fernsehen habe – auf so eine einfache Idee bin ich nie gekommen. Fernsehgeräte habe ich nun schon lange Jahre nicht mehr. Sie fehlen mir auch nicht.

Kostenfalle Digitalgeräte

Später waren es die Computer. Mal dies, mal das, mal jenes. Ebenso bei den Handys – dieses, das oder jenes Teil. Rückblickend der blanke Horror. Wirklich Ruhe ist in diesem Bereich erst seit letztem Sommer. Tablet und Gebrauchtphone vom Digitalapfelhersteller. Der Rest ist weg. Nicht, weil ich ein Apfelfreak bin, sondern weil ich mit diesen Geräten die wenigsten Probleme als Hörgerätenutzerin habe. Fürs Tablet reicht mir außerdem die normale Gleitsichbrille und ich muss nicht noch ein weiteres, teures „Nasenfahrrad“ kaufen. D.h., es sind rein praktische Gründe. Beim Smartphone bin ich halbwegs entspannt. Ich kaufe gebrauchte, ältere Geräte. Die neuen Apfelphones sind mir zu teuer. Neulich kam noch ein Sicherheitsupdate für das Apfelphone von 2014. Mein Phone ist von 2016, das kann ich also absehbar und hoffentlich noch einige Jahre nutzen. So häufig und oft verwende ich dieses Gerät ohnehin nicht. Derzeit reichen mir 4,99€ in 4 Wochen als Prepaidkarte. Überwiegend nutze ich das Telefon, gelegentlich Chat unterwegs und den ÖPNV-Fahrplan. Der Rest läuft auf dem Tablet komfortabler. Das Tablet hatte ich mir sogar neu gekauft – das preiswerteste der verfügbaren Geräte. Vierstellige Summen für ein solches Gerät sind für mich indiskutabel.

Kostenfalle Fahrtkosten

Kostenfallen waren viele Jahre auch die Fahrtkosten. Etwa 15 Jahre lang hatte ich nur aus beruflichen Gründen ein Auto. Das hat mich im Durchschnitt (einschl. Anschaffungskosten) immer mindestens 350€ im Monat gekostet. Macht jährlich 4200€ – auf die 15 Jahre hochgerechnet 63000€. Sehe ich diese Zahl, wird mir schlecht.

Dann gab es rund 4 Jahre, in denen ich mit der Bahn gependelt bin, aber lange Anfahrtswege hatte. Kosten waren hier ca. 150€ im Monat – macht 1800€ im Jahr, macht in 4 Jahren 7200€.
Die letzten Jahre hatte ich ein ÖPNV-Ticket im Abo für zuletzt knapp 59 Euro. Macht im Jahr 708€. Auch dies werde ich künftig optimieren. Das Aboticket ist zum Monatsende gekündigt. Sowohl zur Arbeit, als auch in die City komme ich in 15 bis maximal 20 Minuten zu Fuß. Für den Rest nutze ich Einzeltickets. Ggf. denke ich dann während der Schlechtwetterphase im Winter mal über ein Monatsticket ohne Abo nach. Im Durchschnitt komme ich dann auf ca. 30€ Fahrtkosten pro Monat. Das ist im Vergleich zu den früheren Kosten so günstig, dass ich mir im Notfall auch mal ein Taxi gönnen könnte. Das habe ich in den letzten 4 Jahren ohne Auto nie gebraucht. D.h. monatlich 30€ statt 350€ – jährliche Ersparnis: 3840€.

Kostenfallen Unterhaltungsmedien und Unterhaltungs-Abos

Die Kostenfallen durch diverse Unterhaltungs-Abos habe ich zum Glück nicht. Selbst wenn man mal die günstigste Netflix-Variante für 7,99 im Monat nimmt, sind das ca. 95€ im Jahr. Dann gäbe es noch Spotify, Amazon Prime, Sky, Dazn, Disney+, sowie Kosten für diverse digitale Spielgeräte wie Playstation, Nitendo, Wii. Wenn ihr solche Geräte und Abos habt: Schaut mal eure Kontoauszüge der letzten 12 Monate an, was ihr dafür so ausgegeben habt. Da kommen erstaunliche Summen zusammen.
Für mich ist es komplett unbegreiflich, warum viele Menschen heute so endlos viel Geld für solche Unterhaltungs-Abos ausgeben. Wir zahlen doch ohnehin alle Rundfunkgebühr und die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender haben eine endlose Menge an Filmen, die kostenlos abrufbar sind. Vielleicht habe ich einfach das Glück, dass ich die meiste Zeit meines Lebens mit gerade mal 3 Fernsehprogrammen plus Radio gelebt habe. Da ging es mir auch gut. Den heute üblichen Unterhaltungs-Megakonsum brauche ich nicht.

Lauf nicht in die Kostenfalle

Natürlich gibts auch noch viele andere Kostenfallen: Das 10. Shampoo oder Duschgel, teure Handyverträge, vergammelnde Lebensmittel, überteuerte und zu viele Versicherungen, der überfüllte Kleiderschrank, die vielleicht zu große Wohnung, usw. usw. usw.. Die persönlichen Baustellen sind da sicherlich ganz unterschiedlich. In jedem Fall macht es Sinn, alles regelmäßig immer wieder genau zu durchforsten und zu schauen, was wirklich sinnvoll und notwendig ist. Es ist unglaublich, in wieviele Kostenfallen wir laufen, wieviel unsinniges Geld wir im Laufe der Jahre verpulvern und es ist enorm erleichternd und entlastend, diese unnötigen Ausgaben nicht mehr am Hals zu haben. Mein Leben ist dadurch ruhiger und entspannter geworden. Mir fehlt letztlich nichts – außer dem überflüssigen Konsum- und Unterhaltungskrempel – und da bin ich froh, dass ich ihn los bin.

 

Zum Weiterlesen:

 

Mehrere aufgefächterte Euroscheine
Photo: Markus Spiske

48 thoughts on “Kostenfallen

  1. Ich habe mir das noch Mal durchgelesen. Weniger Kosten und weniger Dinge, wenn es hart auf hart kommt hält man länger aus und kann im Notfall auch leichter umziehen.
    Nun wohne ich in einem Haus und habe leicht reden, aber im Vergleich zur alten Wohnung haben wir nur mehr Zeug in der Küche und Sachen für den Garten. Bücher und DVDs sind fast weg. Das hat enorm was gebracht. Bei mir ist es auch Kleidung. Anzüge und Hemden,fast alles weg. Deko fast alles weg. Das was noch da ist, ist verborgen : Vasen, etwas Weihnachstsdeko in einer Kiste ( wird jedes Jahr kontrolliert ).
    Wir haben drei verschiedene Vasen, da war schon lange nichts mehr drin. Ich traue mich nicht sie wegzugehen, braucht man dann plötzlich doch eine ?

    Was manchem wirklich helfen würde, wäre eine schonungslose Überlegung wie der nächste Umzug aussehen würde. Jedes Teil würde Transportgeld, Zeit und Nerven kosten.

    1. Ich denke, derzeit sehen wir leider, wie schnell sich eine Situation ändern kann. Da ist es einfach hilfreich, wenn man nicht so einen Ballast (finanziell und vollgestopfte Wohnung) an den Hacken hat. Darüber hinaus ist man in jeder Lebenslage einfach flexibler. Ich habe mir kürzlich einfach das recht teure zweite Paar gleiche Schuhe gegönnt, einfach weil diese Schuhe endlich mal gepasst haben. Weniger Fixkosten = mehr Geld für anderes.
      Das, was du im ganzen Haus entrümpelt hast, ist wirklich beeindruckend. Der Aufwand ist ja schon deutlich höher, als in einer 1- oder 2-Zimmer-Wohnung.

      1. Hallo Gabi,
        mit den Schuhen das war richtig. Bei Füßen nicht am Geld sparen , wenn der Beweis schon erbracht ist, dass die Schuhe passen. Der ganze Ärger mit Druckstellen, Blasen , Einlaufen und das Risiko , dass sie sich den Füßen am Ende gar nicht anpassen, weil zu schmal geschnitten. Irgendwann gibt es genau die Schuhe vielleicht nicht mehr. Du hast Geld gegen möglichen Ärger, Schmerzen und eine Garantie fürs Passen eingetauscht, hört sich perfekt und fair an.

        Mit dem Haus bin ich noch nicht durch, natürlich ist man das nie, aber es fehlen noch zwei Plastikisten mit werkzeugartigen Teilen, Seilen und so. Das bleibt wahrscheinlich in der Menge, aber wenn ich es durchgeschaut habe , dann geht es mir besser. Den Werkzeugkasten gehe ich auch noch einmal durch. Das hat mich echt Energie gekostet beim ersten Mal. Es wird einfacher, wenn weniger da ist. Bisher habe ich noch nichts vermisst was weggegeben wurde, irgendwann wird es bestimmt passieren.

        Im Garten muss ich aufpassen, da sammelt sich immer Grünzeug an. Bambus kann man nicht so leicht loswerden, er ist sehr hart. Ich habe einen Schredder aber den will ich wegen des Lärms derzeit nicht anwerfen mag. Das würde insgesamt ein paar Stunden dauern und ist deutlich lauter als ein Rasenmäher. Wo der Bambus stand ( und noch im Boden ist, tot ist der noch lange nicht ) sind jetzt drei Bienensträucher gepflanzt.

        Ein paar Sachen habe für den Recyclinghof ( Holzstamm, Fahrrad) , aber da fahre ich jetzt nicht hin. Da warte ich noch, da ist es total voll denke ich. Alles auf meiner Liste, das gibt Sicherheit, das es nicht vergessen wird.

        Heute habe ich den letzten Ableger meiner Monstera weggegeben, ganz klasse, denn jetzt ist noch mehr Raum im Dachgeschoss und ich muss mich im Sommer nicht sorgen , dass sie vertrocknen , die großen Pflanzen können problemlos drei Wochen stehen , wenn man sie bei Abfahrt ordentlich gießt. Zwei habe ich und die bleiben.

        1. Zum Bambus fällt mir glatt ne Story ein! In einem Zoo in der Nähe, der ja nun menschenleer ist, darf die Elefantendame tagsüber frei rumlaufen. Zur Freude der Gärtner weidet sie den Bambus ab, der jetzt geschnitten werden müsste. Die solltest du mal einladen! Bin auch am überlegen, mir ein paar teure Schuhe nochmal zu kaufen. Wegen Kurzarbeit gehe ich zur Zeit direkt nach der Arbeit ausgiebig in den Wald. Und die alten Waldlaufschuhe sind schon arg runtergelatscht und waren die besten, die ich je hatte. Wenn demnächst der Laden in der Nähe wieder öffnen darf, werde ich die wohl da kaufen. Hab online schon gesehen, dass es einen neuen Grünton gibt…

    2. Kleiner Tipp wegen der Blumenvasen:
      Da kann man schon sehr flexibel sein. Blumenübertöpfe, Karaffen (danach natürlich gut säubern , bevor sie ihrem eigentlichem Zweck wieder zugeführt werden 😌), und Flaschen und Gläser mussten schon immer mal als Notlösung herhalten, mit Papier dekorativ umwickelt sieht das auch gleich viel hübscher aus.
      Ich habe auch noch zwei Notvasen, aber es geht auch wirklich gut ohne sie. Sehe die Blumen sowieso lieber in der Erde.🙂

      1. Das wäre eine Idee. Wir hätten höchstens noch abgeknickte Blumen aus dem Garten, die gehen wirklich in andere Gefäße denke ich.
        Ich werde sehen, ob ich zwei weggebe und vielleicht eine noch behalte…

        1. Meine fast 20jährige Erfahrung: Ich komme gut mit 1 Vase zurecht 😀 Und notfalls wird ein Vorratsglas umfunktioniert. Also ging es theoretisch sogar ganz ohne.

          1. Ihr habt ja alle recht. Ich bin mir sicher, das ist eine emotionale Bremse : eine Vase ist noch von meiner Oma, eine ist aus sehr tief blauen Glas, die dritte ist kugelförmig auch blau.
            Nach einem Gespräch mit meiner Frau bleibt die große Blaue, die Kugelcase ist unpraktisch, selbst Moosrosen müsste man stark kürzen. Es bleibt die Vase von meiner Oma. Ich muss es mir noch Mal überlegen. Es ist eine Erinnerung an sie.

            1. Lässt sich Omas Vase für etwas ganz anderes nutzen bzw. umfunktionieren? Gibts jemand Anderes, der sich darüber freuen würde? Gibt es eine andere Möglichkeit, sich an Oma zu erinnern? Hätte Oma damit leben können, wenn sie wüsste, dass ihr die Vase weggebt?

              1. Ich hatte erst eine Karaffe als Vase. Jetzt nehme ich einen Tetrapack und stelle ihn in die Dusche. Ich bin gegen Blumen allergisch. Das muss ich noch verbreiten.

                Mir sind noch Kaffeepads und das „Schnäppchen“ aus dem Tierheim eingefallen als Kostenfallen. Beides ist aber Betrachtungssache. Mir ist/wäre es das Geld wert jeweils.

                Darf ich fragen, Thorsten, ob der Fernseher auch statt im Wohnzimmer bei den Kindern stehen könnte? Das käme aufs Alter der Kinder an und auf den Störfaktor, ob er auch die Frau im Wohnzimmer nervt. Das mit dem Spiegelei und der Küche hab ich schriftlich (nicht wörtlich) übernommen. Das war so gut, ich konnte nicht anders.

                Mir fiel noch ein, doppeltes Werkzeug, Gutes ist teuer, auch da, je nachdem wie alt die Kinder sind, nicht wegwerfen. Lieber ins Starterpaket machen, wenn sie ausziehen. Die ziehen heute früh aus. Vielleicht ist es gar nicht mehr lange hin.

                Was ich auch nach 6 jahren nicht verstehe: Ich hab nirgends ein Problem, nur in einem Raum: da wo ich viele Entscheidungen treffen muss, weil so Vieles aus verschiedenen Kategorien. Mein Keller ist immer leer. Aber da hab ich 12 Schubladen vom gelben Sack bis zu Drogerie Vorräten. Matrialschrank. Beschriften hilft auch nix. Weil ich mich nicht dran halte. Stopftechnik …

                LG an Alle

              2. Oh das Thema mit dem Materialschrank kenne ich auch. Bei mir sind es Drogerie-Kisten oder Küchenschublade. Ich sortiere immer wieder, dann siehts schön aus, hält aber nicht lange. Passiert, wenn letztlich zu viel drin ist, aber extra nochmal irgendeinen Schrank kaufen – oh nein, schüttel, grusel… Zu Schubladeneinteilungen kann ich mich auch nicht wirklich entschließen. Und alles lässt sich ja nicht minimalisieren. Ich probiere es immer mal wieder mit umsortieren, hier oder da funktioniert es dann besser, aber optimal ist das alles noch nicht.

              3. Hallo Gabi
                meine Oma hat gerne etwas weitergegeben denke ich, ich habe die Vase jetzt bei Kleinanzeigen für 1€ eingestellt. Meldet sich keiner, geht sie zu Oxfam als Spende. Die kleine Kugelvase war nicht mehr so toll, die hatte auch einen Brennfehler unten.
                Es verbleibt die große Blaue , die nehme ich auch zum Abwurzeln von Zimmerpflanzen fällt mir ein. Danke für die Hinweise, meine Güte warum bin ich so langsam. Ich will halt nichts falsch machen.

              4. Da gibts doch den netten Spruch: „Geh langsam, wenn du es eilig hast.“ Irgendwie entrümpelt man ja nicht nur die Räume, sondern auch sein Leben. Das dauert halt, aber dann passt es am Ende auch richtig gut.

              5. Die Vase von meiner Oma ist weg, jemand nahm sie als Retrogeschenk und da passt sie angeblich gut. 1€ , egal. Ich musste nicht aus dem Haus gehen oder anonym spenden, der OxfamLaden war ja auch von der Schließung betroffen. Und weg ist weg.

            2. Vasen sind wohl eine der typisch emotionalen Angelegenheiten. 🙂
              Meine waren auch alle von Oma und Mama. Nahmen jahrelang ein großes Schrankfach in Beschlag. Erst hatte ich mich von der ersten Hälfte getrennt, dann vom Rest, bis auf meine Notvasen.
              Beim ersten Umzug war es total nervig, die alle einzuwickeln, ich glaube, das waren zwei Umzugskartons nur Vasen. 🙄 Groß und bauchig frisst eben viel Platz.

  2. Ich denke, es ist sehr individuell, wo und wie Kosten gespart werden können. Oder müssen. Wenn ich lese, dass Sonja viel Geld für ihr Hobby ausgibt, dabei aber glücklich (oder zumindest froh) ist – dann macht sie alles richtig!

    Um manche Kosten kommt mensch nicht drumherum. Car-Sharing bzw. Mietwagen – ganz tolle Ideen. Aber: da kann man auch schlechte Erfahrungen machen. Und spätestens bei mobilitätseingeschränkten Mensche und/ oder Leben auf dem Land geht es fast nicht ohne Auto.

    Für ich selber kann ich sagen, dass ich – immer noch zu Spontakäufen neige (seufz), – diese zwar deutlich weniger sind, sich dennoch auch in 2020 – Fehlkäufe darunter befanden. Na ja, frau lernt nicht aus. 😉

    Liebe Grüße aus Erfurt!

      1. ja, ein Buch kommt – eins geht. Kleidung -> Haus für wohnungslose Frauen (ich finde „Frauenhaus“ so abwertend…), Spontankäufe sind bei mir meist Bücher. Kleidung hab ich zwar mehr als ich brauche aber: ich freue mich an jedem Stück, was ich (noch) habe. Das passt schon. 😉 Und irgendwann macht ja die Bibliothek auch wieder auf, und es gibt die onleihe …

    1. In manchen Ecken und in manchen Situationen geht es leider nicht ohne Auto, stimmt. Aber das ist nicht für alle Menschen so. Bei mir in der Gegend (Innenstadt) gibts Leute, die ihr Auto wirklich nur fürs Einkaufen nehmen und die hier ewig durch die Gegend fahren, um irgendwo einen Parkplatz zu bekommen. Der nächste Supermarkt ist von mir aus ca. 400m entfernt. Da wäre es sogar kostengünstiger, sich den Einkauf 1 x die Woche per Taxi nach Hause fahren zu lassen – mal abgesehen davon, dass der Supermarkt sogar für einen überschaubaren Preis nach Hause liefert. Sowas ist komplett unlogisch.

    1. Die Telefongesellschaft wird sich irgendwann bei dir melden, vermutlich auch mehrfach – ob du nicht doch den Vertrag verlängern willst. Manchmal machen diese dann günstigere Angebote. Da muss man halt schauen, ob sich das lohnt.

  3. Hallo,

    meine Kostenfalle ist mein outdoor Hobby. Das Equipment kostet, ich habe öfter Lust auf was neues, wie Zelt oder Paddelboot. Verkaufe zwar die Vorgänger, doch unter dem Strich bleibt ein Minus. Wenn ich jedoch aufrechne, was dabei an Spaß für mich bei raus kommt, ist es das doch wieder wert. Die Boote baut man sich um, das Zelt näht man sich zurecht oder gleich ganz selber. Nicht ist spannender, als dann in die Natur zu gehen und zu testen. Dafür brauche ich keine Flugreise und fremde, ferne Länder. Da reicht schon die Fahrt an den Stadtrand mit den Öffentlichen.

    Mit Technik habe ich es nicht so, nur das nötigste. Heißt im Moment Laptop und simples (Senioren-) Handy. Kostenpunkt für das Handy im Jahr ca. 15, 00 € prepaid. Nur für hier und da eine SMS. Kein WA, Bildchen schicken, sonstiges. Anlage für Musikgenuß ist auch noch schön. Neue Platten/CDs werden schon lange nicht mehr gekauft.

    Möbel selber bauen, so wie man es wirklich braucht, fände ich total spannend. Doch Holz kaufen ist schon mal eine Riesenschlepperei. Das ganze Werkzeug drumherum teuer. Ich hasse sägen. Manches mit der Hand, ja, wenn es unbedingt sein muss. Bei irgendeiner Art von Maschine bekomme ich Panik. Never, gehe ich an eine Kreissäge oder so. Habe mal von jemanden mitbekommen, wie der Finger weg kam, den wir anderen dann hektisch gesucht haben. Konnte leider nicht mehr dran genäht werden. Diese Szenen sind haften geblieben.

    Auto habe ich ewig nicht mehr. Lag damals bei 179,00€ im Monat für ca. 400 km monatlich/Durchschnitt. Alles selber gemacht, was ging. Zur Not auf Schrottplätzen nach Ersatzteilen gesucht. Mitfahrgelegenheiten bei weiteren Strecken angeboten. Günstige Versicherungstarife gehabt.
    War ´ne Beule drin, egal, nicht weiter drum gekümmert. Gebrauchsgegenstand, fertig. Kein Heiligtum.

    Manchmal hätte ich gerne wieder ein Auto. Meist fällt mir das am Bahnhof ein, wenn ich da mal wieder wegen einer Zugverspätung rumsitzen muss. Doch das drum herum ist ein Riesenaufriß. Dann lieber doch mal zwei Stunden auf den nächsten Zug warten. Ist die Zeit, die man sonst im Stau verbracht hätte. Und diese Unfallgefahr immer.
    Keine Herzattacken mehr auf der Autobahn, weil man mit Kleinwagen zwischen den LKW´s hängt ist eigentlich schon toll. Oder nicht mehr um sein Leben fürchten müssen, wenn von hinten ein fetter Wagen angesaust kommt und einem an der Stoßstange hängt. Dagegen sind hier und da mal gruselige Gestalten nachts in den Öffentlichen ein Witz gegen.

    Brauche dringend neue Klamotten. Auch so grundlegendes, wie neue Socken. Schob den Klamotteneinkauf wochenlang vor mich her. Jetzt geht es nicht, wegen Corona und Läden alle zu. Internet mache ich da nicht. Muss die Sachen anfassen können und ganz wichtig: riechen können (wieviel Chemie ist in dem Teil).
    Nun denke ich seit Tagen darüber nach, was ich da eigenlich wirklich brauche. Glaube, gibt doch noch Verbesserungs- bzw. Minimalisierungsoptionen. Hätte ich nicht gedacht.

    Öfter mal was neues.

    Viele Grüße

    Sonja

    1. Das sieht alles eingeordnet und vernünftig aus. Der Denkprozess ist intakt. Dinge, die man benutzt , darf man haben finde ich. Die Alternative wäre ja leihen oder teilen. Das geht nicht generell. Manchmal eben nur. Ich habe ein Auto und parke es in der Garage, dir Kilometerzahl pro Jahr ist lächerlich, aber wenn ich jedes Mal ein Auto ausleihen wollte wäre es sehr stressig. Katzen, Kinder , alles kommt mit und die Leihwagen sind auf Zeit sehr sehr teuer.

      1. Man muss wirklich ganz individuell schauen, was am besten passt. Es gibt Gegenden und Lebensumstände, da läufts z.B. nicht ohne Auto. Hier bei mir läuft es eher nicht gut, wenn ich ein eigenes Auto hätte. Viel zu voll und zu umständlich. Ständig Staus und eeeeewige Parkplatzsuche. Carsharing ist im Bedarfsfall direkt um die Ecke, 2 Minuten Fussweg. Einfacher gehts nicht.
        Es reicht ja ganz allgemein, wenn man Unsinniges im eigenen Leben identifiziert und weglässt.

  4. Ich hab gerade eine Stunde geputzt, weil mir eine Milch ausgelaufen ist. Das war die Strafe für die Hamsterkäufe!

    Ein Kind, das Fernsehn schaut? Das ist doch traumhaft! Hab ich mir sooo gewünscht. Meins wollte immer was erleben. Was gibt’s denn da Leckeres bei Euch?

    Bei Gabi lese ich raus: Sie kann warten. Und Warten ist was Wunderschönes. Ich kann nicht immer jeden Filme sehen. Aber wenn, dann schaue ich ihn. Mehrmals. Das ist schön, wenn man sich das erhalten hat. Es ist nicht immer alles verfügbar. Das steigert seinen Wert. Ich blogge jetzt doch wieder. Auch das ist wieder schön. In diesem Sinne. Beobachtet eure Milch. Minimiert das Putzen.

    1. Warten kann man ja nicht nur beim Anschaffen von Dingen, sondern z.B. mal an der Haltestelle ohne im Handy rumzudaddeln. Das ist auch gleich eine spannende Achtsamkeitsübung und spart zudem mobiles Datenvolumen – dann reicht auch der kleinere Tarif 😉

  5. Abo kostet mehr. Das ist einer teuersten hier. Ich hab ein Firmenticket, ich spar etwas. Ich nutz meine Monatskarte für die Fahrt zur Arbeit oder nach Stuttgart. Im Moment weniger.

    Auto, ohne geht es leider nicht. Doch das kostet schon 300 Euro im Monat. Würde ich gerne teilen oder anderes. Ich brauch das für Freizeit, zum Einkaufen, um meine Mutter zu besuchen. Als ich noch ein Haustier hatte , zum Tierarzt. Schon ein teueres Hobby. Aber ich hab da ein „einfaches“ kleines Modell. Hauptsache es fährt. Letztes Jahr war ein Angebot und ich schlug zu. Steuer und Versicherung. Ein Stellplatz oder TG-Platz. 2 x im Jahr Reifenwechsel, 1 x im Jahr Inspektion. Waschstraße. Das ist auch ein Zeitfaktor. Auf der anderen jetzt in der C-Krise geht es nicht anders. Ich fahr die Autos lange. Im Durchschnitt 10 Jahre. Das ist nun Nr. 4.

    Computer. Mein altes Notebook musste ich nach 8 Jahren ersetzen, weil Windows NT auslief. W 8 war drauf, nun 10. Es ächzt ganz schön. Ich hab alle Updates runtergeschmissen, eine externe Tastatur, nun läuft es wieder. Es grausig, was im Hintergrund gestartet wird, das zum Betriebssystem gehört. Irgendso eine Cortana und anderen sourcenfressenden Mist.

    Mein Notebook brauche ich auch für Fotos von der Kamera runterladen. Die werden dann auf eine externe Festplatte gesichert. Die moderne Kameras haben ganz schön Technik, die man nicht braucht. Wir wärs eine simple USB-Schnittstelle? Nicht nur die Kameras, alle Geräte mit Stecker! Die stinknormale Kaffeemaschine, da kann ich wählen zwischen Kaffee Crema, Espresso und Kaffee. Auch Tee. Was benutze ich meistens? Eben!

    Smartphone habe ich auch. Für unterwegs brauche ich. Telefonieren. Mal einen Termin. Für den Notfall. Auch die Kamera, wie fürs Auto. Wer abends am Wochenende noch unterwegs ist, es gibt auch das Heimwegtelefon. Ich hab nach 6 – 7 Jahren ein neues gekauft. ca. 300 Euro hat das gekostet, was ich okay finde. Je Jahr wäre das 50 Euro. Vertrag ist noch alt. Telefon , ich hab DSL 16000, das ist Minimum für Heimbüro. Für Festnetz und DSL eine Flat. Ja, ich hab ein Festnetz mit AB.

    Tablet. Ich will nicht immer am Notbook sitzen. Das kleine Ding kann ich überall mitnehmen. In den Urlaub nehm ich das auch mit. Das ist schon praktisch. Das war eine Dreingabe. Mit einer Speicherkarte für 30 Euro läuft das.

    Fernseher habe ich auch. Mich ärgert das. Für den Schrott zahlt man Gebühren. Egal ob du ein Gerät hast oder nicht. Gelegentlich will ich doch gucken. Wii habe ich auch. Aber das kostet keine Gebühren. Netflix gibts gute Filme, die nicht im Fernsehen kommen. „Cooked“. Ja, ich hab noch Apps, die monatlich 11 – 12 Euro kosten, für Zeitschriften. Tageszeitung.

    Viel lieber höre ich Radio. Ich hab mir ein neues gekauft. DAB. Guter Empfang, es rauscht nicht. Auch nicht wenn ich mich bewege oder nur in der Nase bohre. Dann habe ich meine alten LPs, CDs, MCs . Die Entwicklung von MP3 habe ich übersprungen.

    Ich hatte erzählt, daß ich im Herbst Bankkonto und Versicherung wechselte. Dabei habe ich alles nochmals gefilzt. Das hatte sich gelohnt.

    Was mache ich mit dem vielen ersparten Geld? Zurück auf die Frage. Nun die C-Krise. Für viele bedeutet das finanzielle Einbuße. Von den Ausgaben kann man nicht so schnell runter. Andererseits, wie weit kann man runter? Wir brauchen heute im Monat ca. 1800 Euro zum Leben. Wie hoch meine Fixkosten ist, sage ich nicht. Also Miete, Nebenkosten, Versicherungen usw., ohne Essen usw.

    Ich weiß gerade auch nicht. Im Moment kauf ich bewußter. Im Supermarkt kann man vergessen. Ich hasse kochen müssen. Ich möchte auch den Mittagstisch unterstützen; dann muss ich nur am Wochenende kochen. Für meine Mutter habe ich im Blumenladen ein österliches Gesteck ausgesucht. Ausgesucht nicht, man ruft an und bestellt. Da bin ich zwiegespalten. Solange es mir noch gut geht.

    1. Ach ja Möbel. Viele Möbel hatten mein damaliger Freund und ich gekauft, als wir zusammenzogen. Da waren wir auch „großzügig“. Als wir uns nach 10 Jahren trennten habe ich bestimmte Möbel mitgenommen. Das war vor 15 Jahre. Der Kleiderschrank, eine Kommode, ein Sekretär, eine Anrichte, ein Sofa. Die Bank im Flur stand auf dem Balkon. Als ich Einzog, ein Tisch und Stühle, ein Bett usw. Als ich vor 2 Jahren Heimbüro genehmigt bekam ein Schreibtisch, ein Bürostuhl, eine Kommode.

      Der Fernseher kam neu mit dem digitalen Fernsehen. Ich hatte kaum eine Wahl. Der alte war erst 11 Jahre alt, aber analog. Genauso DVD-Rekorder. Ein passender Teppich dazu. Alles andere ist fast alles als ich hier einzog.

      Geflogen ist ein Tisch und ein Kaninchenkäfig. Ich hab seither keine Haustiere mehr. Voll ist es trotzdem. Jedoch habe ich kein Möbel, das höher als 1,80 m ist. Der Kleiderschrank, das Buchregal und die Anrichte. In der Küche die Oberschränke. Mehr nicht.

    2. Ich denke, mit den Kostenfallen ist es genauso wie beim Dinge entrümpeln. Mit jedem Durchgang entdeckt man doch noch irgendwas. Was beim ersten Mal undenkbar erschien, verschwindet beim 3., 4. oder 5. mal nicht selten doch. So war es zumindestens bei mir. Ich liege deutlich unter der Summe, die du genannt hast. Aber das ist zweitrangig, so genau kann man das nicht vergleichen. Allein die Mieten sind ja je nach Region schon sehr unterschiedlich.

      1. Das kann ich bestätigen, manches lässt sich nicht erzwingen, man muss Geduld haben. Es geht Zeit vorbei und es ergibt sich ein neues Bild mit den verbliebenen Dingen.

  6. Liebe Gabi,

    ich lese jetzt schon einige Monate deinen Blog und bin so begeistert.
    Ich versuche zur Zeit heraus zu bekommen,wie ich mit drei kleinen Kindern im Alter von 3 und 19 Monaten achtsam leben kann. Spielzeug und Klamotten kaufe ich fast nur noch Second Hand…

    Jedenfalls freue ich mich auf deinen nächsten Beitrag und sende dir liebe Grüße!

    1. Hallo Maria, Spielzeug 2nd hand ist voll vernünftig. Ich habe mit schlechtem Gewissen früher gebrauchtes Duplo gekauft und Bin der Baumeister Figuren . Meine Güte wie preiswert im Vergleich zu Neuware. Ich hatte konsequenter sein sollen, aber ich wollte irgendwie nicht „arm“ oder „geizig“ sein, also habe ich auch Vieles neu gekauft. Bei Lego macht das allerdings schon Sinn. Ein einziges fehlendes oder kaputtes Teil macht die Packung wertlos was die Anleitung angeht

      1. Leider ist das bei Lego inzwischen so – fehlt was, gehts nicht mehr. Früher gab es viel mehr offene Lego-Spielsysteme. Da wurde nichts vorgegebenes gebaut, sondern aus einer bunten Legomischung immer wieder etwas Neues kreiert.

    2. Selbst vorleben ist da der effektivste Weg. Wenn 2nd-Hand dann auch selber 2nd-Hand nutzen z.B. oder beim Essen eben nur essen, ohne Handy, TV und all den Krams parallel. Die Kids schauen sich das im Laufe der Zeit ab und gewöhnen sich dran.

    1. Ja definitiv. Selbst machen macht nur dann Sinn, wenn man entweder einfach total Spaß dran hat oder ergänzend am besten noch endlos Holzreste im Keller. Ansonsten ist es wirklich reichlich teuer.

        1. Ja genau. Ich war ohnehin immer schon der Meinung, es sollte Möbel in einer Art Steckbausystem geben. Viele Einzelmodule, die sich auf immer neue Weise zu ganz unterschiedlichen Möbeln zusammen bauen lassen. Lego lässt grüßen, aber aus Holz, bloß nicht so buntes Plastikzeugs. Sowas gibts aber nicht. Leider. Vermutlich, weil es der Möbelindustrie auch nicht gefallen würde. Da könnte man sich ja den Schrank immer wieder auf neue Weise zusammen setzen und müsste keinen neuen kaufen.

  7. Ich wundere mich auf You Tube, was da junge Menschen outsourcen: Nagelstudio, Friseur, selbst der Hund wird zum Friseurtermin abgeholt (nur Waschen!!!), Rollrasen, Schreinerarbeiten, Plisees werden angefertigt, ständig Essen bestellen. Können die auch irgendwas selbst??? Ich hab Klemmfixrollos. Hund baden war auch kein Problem. Den Rest will ich gar nicht.

    Die Nachbarwohnung kostet übrigens jetzt renoviert 90 Euro mehr, Gabi. Gleiche Größe. Ein Grund mehr, in meiner zu bleiben.

    Ich hasse alles mit Technik und deshalb kann ich mir das gar nicht vorstellen, warum man so ein Abo aufs Streamen oder was das ist, „braucht“ oder sich freiwillig damit beschäftigt.

    Kostenfalle wäre für mich schon eine kleine Tiefkühltruhe. Ich bin wahrscheinlich geizig. Meine Wohnung ist im Sommer zu warm. Ich habe mich aus dem Grund schon einmal dagegen entschieden. Ich will keinen Stromanbieterwechsel, auch wenn er gerade preislich sehr hoch ging. Ist will mich nicht damit beschäftigen.

    Ich zahle lieber die teurere Wohnung mit Südbalkon und spare den Urlaub. Im Bad bleibt die Lampe kaputt. Weniger Kosten. Weniger Skin Picking.

    Stimmt. Jemand, der sich über seine Stromabrechnung wunderte im Vergleich zu meiner, fragte ich: „Wie groß ist dein Fernseher? Siehste! Ich hab keinen.“

    1. Keinen Fernseher finde ich klasse. Ich darf unseren leider nicht aus dem Wohnzimmer räumen.
      Technik fliegt mir zu, ich bin anfällig aber auch ausreichend begabt 😉 Da halte ich mich mit Neukäufen inzwischen auch sehr zurück. PCs werden aufgerüstet, nicht neu gekauft. Meine Kinder zocken, die Spielehersteller verlangen ständig leistungsstärkere Rechner.
      Der Stromverbrauch geht nicht runter, ich sehr nicht wie. Das tägliche Kochen und dass alle den ganzen Tag zu Hause sibd wird mich in den Ruin treiben 😉

    2. Es gibt auch Leute, wo ich mich wundere, warum die überhaupt eine Küche haben, so häufig steht da der Lieferdienst vor der Tür. Küchenspüle, Kaffeemaschine und maximal eine Mikrowelle würde da reichen.

        1. Ok, dann bleibt aber die Küche sauber – sieht dann schicker aus. Aber ernsthaft: Das habe ich noch nie verstanden, so viel Geld für eine Küche – bei Profis ok, aber der normale Haushalt? Und in den Kosten ist das Thermodingsbums bestimmt noch gar nicht drin. Espressomaschine, Waffeleisen, Eierkocher, elektrischer Dosenöffner, elektrisches Messer und und und … bestimmt auch nicht.
          Wenn man das Zeugs dann auch wirklich regelmäßig nutzt – ok, aber ansonsten … 🙈

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.