Die Sache mit dem frühzeitigen Reichtum

Seit einiger Zeit machen Ideen die Runde, wonach es eine gute Idee ist, so viel Geld zu sparen und zu investieren, dass man genügend Reichtum angesammelt hat, um mit 40 Jahren in Rente zu gehen. Ok, ich bin 59 Jahre, bei mir wird das also schonmal nichts mehr mit der Rente ab 40 Jahren. Warum auch?

Die Realitäten sehr vieler Menschen sehen wohl ohnehin ähnlich aus, wie bei mir. In meinem Beruf wären Rücklagen von 30, 40 oder sogar 50% auch bei sparsamster Lebensführung nie möglich gewesen. Hätte ich die entsprechenden Einnahmen gehabt, hätte ich definitiv auch schon in den 80er-Jahren entsprechende Summen zurück gelegt. Aber zu diesen Zeiten ging es erstmal um ganz anderes, denn:

Irgendwas ist immer…

Als ich nach meiner Ausbildung 1982 in meinem Erstberuf als Erzieherin einstieg, verdiente ich ca. 1300 DM netto. Das erste Jahr musste ich dann noch ein Auto finanzieren, um überhaupt zur Arbeit zu kommen. Nein, nicht jeder bekommt mal so eben mit Volljährigkeit ein Auto geschenkt. Schon gar nicht ist ein Arbeitgeber im Sozialwesen in der Lage, den MitarbeiterInnen einen Dienstwagen als Gehaltszulage zu sponsern. Ich gehöre zu den Leuten, die sich alles selbst erarbeitet haben. Dann musste ja auch die Miete bezahlt werden, die Möbel waren fast alle gebraucht und zum Glück nicht teuer. Ich war froh, als Berufsanfängerin überhaupt einen Job zu haben. Mein Gehalt stieg dann bis Mitte der 90er-Jahre auf ca. 1500 DM netto. Damit gehörte ich bei weitem nicht zu den Kleinverdienern. Es gibt endlos viele Menschen, die für sehr viel weniger Geld, sehr viel mehr arbeiten und leisten. Finanzsorgen hatte ich entsprechend keine, aber hohe Summen ansparen, konnte ich eben auch nicht.

Immerhin reichte es aber, um davon recht gut zu leben und mir ein paar Rücklagen fürs geplante Sozialpädagogikstudium anzusparen. Dann lebte ich von 1995 bis 1998 erstmal von Bafög und von teilweise bis zu 3 Nebenjobs. Als Sozialpädagogin wurden die Einnahmen dann irgendwann besser, aber nun hieß es, erstmal Bafög zurück zahlen. Schon wieder war aus beruflichen Gründen ein Auto zu finanzieren und wieder war ich nach monatelanger Suche erstmal froh, überhaupt einen Einstiegsjob bekommen zu haben.

Endlich wurde es – trotz Solibeitrag und Aufbau Ost – finanziell entspannter bei mir, aber dann kam 2002 der Euro und plötzlich schossen die Preise in die Höhe. Das, was früher 1 DM gekostet hatte, kostete nun nicht selten 1€. Mein Gehalt verdoppelte sich natürlich nicht. Das, was ich zu DM-Zeiten bereits jahrelang in die gesetzliche Rente eingezahlt habe, natürlich auch nicht. Hinzu kamen dann noch die diversen Renten(einspar)reformen der Folgejahre.

Bis auf mein Studium, hatte ich keine größeren Pausen im Berufsleben. Das Sabbatjahr gab es noch nicht von Beginn an. Ein Sabbatical ist auch nicht in jedem Beruf möglich. Andere Möglichkeiten zu irgendwelchen Auszeiten hatte ich nicht. Ich hätte sie auch nicht so mal eben bezahlen können. Als Erzieherin gönnte ich mir in den 90er-Jahren mal eine 4-wöchige Zusatzpause zwischen der alten und neuen Arbeitsstelle. Das war phantastisch.

Für mich ist also weder aus finanziellen, noch aus Altersgründen die Frage, wann ich frühzeitig in die selbst angesparte Rente gehe. Statt dessen geht es eher um die Frage, wie lange meine Kräfte noch reichen und was ich meiner Gesundheit noch zumuten kann. Die Soziale Arbeit ist über einen so langen Zeitraum hinweg ein Knochenjob – aber es ist eine Arbeit, die ich trotzdem mag. Den vielen gutverdienenden Finanzjongleuren mag sich dieser Teil meiner Geschichte, wie ein einziges trauriges Drama anhören. Vielleicht denkt auch irgendwer, dass ich einfach nur schön blöd war und bin. Das ist aber nicht so. Der Wert, das Glück und die Zufriedenheit eines Lebens drückt sich nicht nur in Euros und Cents aus.

 

Mein Reichtum ist anders

Mein Reichtum ist nur anders. Ich trage nämlich den Reichtum jahrzehntelanger Arbeitszufriedenheit in mir. Um Zähigkeit und Ausdauer zu entwickeln, gabs jede Menge Gelegenheiten. Die wirkliche berufliche Erfahrung kommt ohnehin erst im Lauf der vielen Jahre. Hätte ich mit 40 Jahren aufgehört, hätte ich wirklich vieles verpasst. Ich bin dann nämlich noch vielen interessanten Menschen begegnet. Ich hatte und habe phantastische Kolleg_Innen, die sich nicht für Neid- und Konkurrenzgehabe interessieren, die sich nicht um irgendwelche gutdatierten Pöstchen streiten, sondern ohne großes Aufheben einfach auch mal vieles auffangen. Ich kenne viele Lebenswege und Schicksale, viele Hochs und Tiefs von Menschen. So viele Menschen haben mir über Jahre hinweg ihr Vertrauen geschenkt. Ich konnte sie in ihrem Alltag intensiv und z.T. sehr lange begleiten. Darüber bin ich sehr dankbar.

In mir ist der Reichtum vieler Begegnungen, Erfahrungen und das wohltuende Gefühl, auch etwas sinnvolles für diese Gesellschaft geleistet zu haben. Der minimalistische Lebensstil ermöglicht mir inzwischen, dass ich halbtags arbeiten kann und so mehr Regenerationszeit für mich habe. Das genieße ich, ich brauche es aber auch. Und natürlich kann man auch mit einem kleineren oder mittleren Einkommen einige Rücklagen als Altersvorsorge ansparen, ohne dass man jeden Cent dreimal umdrehen muss. Aber mehr davon, beim nächsten Mal.

 

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31 thoughts on “Die Sache mit dem frühzeitigen Reichtum

  1. Wir haben einen inneren Reichtum. Ich habs bereits gesagt, wir wollen raus aus der Tretmühle. Viele wissen nicht, können sie noch die Miete zahlen. Ende des Monats sieht man im Discounter sie „Trockenfutter“ kaufen. Nein, sie nicht selber schuld.

    Ich hab kürzlich mit einem Bekannten gesprochen. 61 Jahre, keine Chance auf dem Arbeitsmarkt- Rente erst in 5 Jahre möglich. Ausbildung, vor 5 Jahren machte die Firma Konkurs. Lebt nun von H4. Er hat erzählt, wieviel Rente er bekommt und überlegt, vorzeitig mit Abschläge in Rente zu gehen. Die pfeifen bei 5 Jahre ganz schön rein. Das letzte Jahr zählt am stärksten.

    Wenn ich so nachdenke, so dumm ist es nicht. Er würde seine Rente bekommen und könnt einen Minijob suchen. Dann denke ich weiter nach. Warum darf er nicht vorzeitig in Rente ohne Abschläge? Warum hat er keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt?

    Man beneidet immer die Reichen. Sie haben auch eine soziale Verantwortung und arbeiten genauso; Geld kann man nur 1 x ausgeben. Wer stellt Wohnungen oder Arbeitsplätze, Bildung oder Stiftungen zur Verfügung? Unser Sozialsystem basiert auf die Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

    Die Kinder lernen schon früh, ihre Rechte, nie die Pflichten. Ja, es gibt auch Pflichten. Als wir aufwuchsen, war alles viel strenger. Heute gibts keine Regeln mehr, nur Egoismus. Ich, ich, ich!!!! Der andere soll …!

    Heute bin ich in dem Alter wie die Eltern oder fast Großeltern. Ihr Leben damals war eingeschränkter. Unplanbar. Das Frauenbild der Hausfrau, doch war sie wertgeschätzer als heute. Ich will nicht so leben, nein. Doch was fehlt, die Wertschätzung und eine gewisse Struktur.

    Die alten Chefs, sie forderten viel. Dafür bekam man die vollste Anerkennung und Rückenstärkung. Heute? Ich denke sehr, man möchte das nicht, aber von Weggucken und Davonlaufen verändert es sich nichts. Wenn es eine bewußte Entscheidung ist, ja. Manche sind glücklich so. Abgesehen davon, die Rente bleibt und wieder aus der Situation rauskommen, kann schwierig sein.

    Für mein Teil fange ich an zu kämpfen. Ich werde aktiv, soweit möglich. Suche Wege durch den Urwald. usw. Wenn ich mein Ziel erreicht habe, fängt es so richtig an.

  2. Spannender Gedanke. Vor 20 Jahre fing ich ein Fernkurs Astrologische Menschenkunde an. Es ist interessant, doch die Zeit habe ich nicht. Ein Profi braucht für ein Geburtshoroskop 36 Stunden. Die Zeit habe ich nicht. Auch merkte, viele Lebensthemen hatte ich mich noch nie auseinandergesetzt. Jemanden was „verkaufen“ das ist nicht meins. Mehr ein Hobby als ein Beruf, von dem ich leben könnte.

    Früher aufhören. Irgendwann ist es Schluß, ja. Was ich gerne möchte eine Auszeit, vllt 6 Monate.. Jedoch habe ich dann den Anschluß verpaßt. Viele Stellen werden nicht mehr besetzt, geht einer. Mir fehlt Zeit für mich. Für jeden Tag Urlaub muss ich kämpfen, dann ist eine Menge zu erledigen, für das ich Urlaub brauche. Selten zum Erholen oder was neues Kennenlernen.

    Ich will nie etwas tun, was mich widerstrebe oder keine andere Wahl habe. Doch der Arbeitsmarkt dreht sich immer schneller. Ich hechle da ganz schön hinterher. Ab 50 ist man alt, ab 60 zu alt. Soll man aber bis 67 arbeiten. Rente? Das ein Punktesystem, und gehen von tarifliche Erhöhungen aus. Wer ist noch im Tarifverband? Keiner!

    Die Höhe der Rente. Vor 30 Jahre konnte man fürstlich von 1000 DM leben. Heute sind es 1.800 Euro und ich drehe jeden Ct. um. Wieviel ist das in 20 Jahren? In 40 Jahre? Les mal an Weihnachten die Nachbarschaftshilfe die Fälle, da wird es einen nur schlecht.

    Günstige Wohnung. Auch das ändert sich schnell. Geschäfte verschwinden, du brauchst das Auto. Wer günstige Wohnung möchte, zieht immer weiter raus. Nimmt weitere Wege in Kauf. In Alter kann ich wahrscheinlich nicht mehr. Wenn der nächste Bäcker, Arzt oder Treff mehrere Kilometer entfernt ist?

    Viele Wohnungen werden verkauft. Die Mieter vergrault, um dann teuer zu vermieten oder gleich Eigentumswohnungen, hochpreisig. Die Preise haben sich in den 20 Jahren verdoppelt! Günstig Wohnung, das ist Vergangenheit. Mich erwischt es auch gerade und hoff auf guten Ausgang.

    Was uns stinkt: die Planbarkeit. Vieles ist längere Zeit, wie Familie usw. Wir können nicht mal 5 Jahre planen. Kaum ein Jahr.

    1. Hallo Sylvia,
      dass das letzte Jahr bei der Rente besonders zählt, stimmt nicht mehr. Das war früher mal so, ist sozusagen wegreformiert.

      Wenn der Bekannte ALG2 bezieht, wird ihn das Jobcenter eh auffordern schon früher mit Abschlägen in Rente zu gehen – sofern er die Zeiten dafür voll hat. Minijob wirkt sich inzwischen sowohl vor, als auch nach Rentenbeginn positiv auf die Rente aus (Rentenzeit und Rentenhöhe). Das lohnt, zumal es bei ALG2 da auch noch Freibeträge gibt.

      Wohnungsgenossenschaften bieten in der Regel etwas günstigere Wohnungen an. Wenn man mal ehrlich ist, wollen viele Menschen auch nicht mehr aus ihren großen Wohnungen raus. Oder es muss unbedingt Wohnzimmer UND Schlafzimmer sein. Nicht selten gibts immer noch den alten, analogen und teuren Telefonanschluss und den teuersten Standard-Stromtarif beim örtlichen Versorger. Wenn man älter wird, verstehe ich das, aber dann ist es halt auch teuer und es bleibt weniger für den Rest.

      Natürlich haben sich die Rahmenbedingungen geändert, vieles ist definitiv schwieriger, aber hilflos ausgeliefert ist man dem Ganzen dann immer noch nicht.

      1. Passt mal auf mit euren Wasserkochern. Ich hab 50 Euro Strom erstattet bekommen. Seit ich den Wasserkocher nicht mehr hab und das Badmigränelicht endlich kaputt ist. Dabei haben die die Preise enorm angezogen und ich hätte eigentlich wechseln sollen. Mit dem Telefon: Ich kann mit Handys nicht telefonieren. Höre das so entfernt und kann den Hörer nicht halten mit dem kaputten linken Arm. So gönne ich mir das Festnetz weiterhin. Die Betriebskosten sind viel teurer bei unserer Genossenschaft als in anderen Mietwohnungen, Gabi. Thorsten schrieb das ja auch schon mal. Die locken mit guter Kaltmiete. Aber ja, wir sind nicht ausgeliefert. Wir können drehen an Kosten. Da wo es möglich ist. Wenn es aber zu viel Einschränkung ist wie mit dem Telefon, zahle ich lieber. Kundenservice ist mir z. B. auch wichtig.

        LG Tanja

        1. Also heißt es: genau hingucken und vergleichen. Bzgl. Genossenschaften gibts die regionalen Unterschiede – das vergesse ich regelmäßig. Hier ist es anders. Als sich bei mir die Betriebskosten erhöht haben, habe ich mal mit dem Vorjahr verglichen – da waren es vorrangig die städtischen Gebühren für Müll und Abwasser.
          Sich bewusst zu entscheiden, (wie beim Beispiel Festnetztelefon) ist wirklich nochmal was komplett anderes, als aus alter Gewohnheit heraus etwas zu machen und sich zu ärgern, dass da die Kosten in die Höhe gehen. Deine entsorgten Stromfresser sind ja wirklich beeindruckend.

  3. Liebe Gabi,

    hm, ich weiß nicht so recht. Ich bin in Deinem Alter und wäre froh, wenn ich früher in Rente gehen könnte. 40 ist ja für mich schon längst vorbei, da habe ich in Scheidung gelebt und gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Ich habe einen gut bezahlten Vollzeitjob im quasi-öffentlichen Dienst, aber als Sekretärin bin ich im Wesentlichen abhängig von dem, was andere mir hinwerfen. Ich kann nicht klagen über meine Stelle, das Umfeld ist gut auch wenn die Arbeit manchmal einfach nur dröge ist.

    Meinen Chef (wir sind gleichaltrig) kenne ich seit 1993, wir haben eine Weile zusammen gearbeitet, dann durch diverse Versetzungen erst wieder seit 2018. Er ist manchmal anstrengend, trotzdem ist er der beste, den ich je hatte, fair, sorgt für seine Mitarbeiter, auch wenn er viel verlangt, und auf dem Teppich geblieben ist er auch. Aber er hat mittlerweile, nachdem er sich fürs „Geschäft“ sehr aufgerieben hat, die Schnauze voll. Ich befürchte, er wird in zwei, spätestens drei Jahren die Reißleine ziehen und in Pension gehen, weil er es sich leisten kann. Ich hätte da noch fünf bis sechs Jahre vor mir, und ich kenne den voraussichtlichen Nachfolger. Der ist menschlich okay, beruflich aber anstrengend. Ich kenne ihn seit seiner Praktikantenzeit, da war er 25 und ging auf die 60 zu … sehr trocken und humorlos. Ich möchte nicht auch noch vom dem fremdgesteuert werden.

    Also bin ich derzeit in einer nicht sonderlich heftigen, aber entschlossenen Sparphase, um auch früher gehen zu können. Ich zahle noch bis 2025 an meiner Wohnung ab – es war ein ziemlicher Akt, mir die zu leisten, alleinstehend und schon älter, aber der Wohnungsmarkt in meiner Stadt ist so, dass ich sie, obwohl sie so alt ist wie ich ist, wohl zu einem guten Preis wieder loswerde und dann mit diesem Polster in einen Ort umziehen kann, wo die Lebenshaltungskosten, vor allen Dingen das Wohnen, nicht so teuer sind, und wo ich dann auch mit einer reduzierten Rente zurechtkomme. Das ist so meine Hoffnung, insofern hole ich mir bei den Sparfürsten schon den einen oder anderen Tipp ab.

    Ich hab nicht vor, nach meiner Rente viel zu reisen, das mache ich jetzt schon nicht besonders gern, aber ich möchte einfach mein Leben in Ruhe ganz nach meinem Geschmack einteilen können – das ist für mich der größte Luxus. Vielleicht schaffe ich es dann endlich auch mal wieder, Geschichten zu schreiben … ich hab das jahrzehntelang gemacht, aber jetzt habe ich seit einigen Jahren eine Schreibblockade … abends, wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme, möchte ich einfach nur runterkommen, Podcast hören, Buch lesen, mit den Katern spielen … aber wenn ich mehr Zeit für mich hätte, so hoffe ich, wird sich auch die Blockade lösen. Insofern, früher in Rente ja bitte, meine Arbeit ist gut, erfüllt mich aber nicht, und nur reduzieren käme mir unter den geschilderten Umständen wie eine Verlängerung der Qual vor ;D.

    Aber Rente mit 40, die Haltestelle habe ich gründlich verpasst! Da können die Sparfürsten plappern was sie wollen 😀

    1. Ich arbeite als Angestellte sehr selbständig, anders ginge das auch gar nicht – ein klarer und motivierender Vorteil. Allerdings auch nie wieder in Vollzeit. Das schaffe ich nicht mehr. Wie beschrieben komme ich inzwischen schon deutlich an meine Belastungsgrenze. Ich bin allerdings ja auch keine 40 Jahre sondern – Ausbildungen mal mitgerechnet – seit 42 Jahren im Job. Ich müsste bis 66 1/2 arbeiten, eine Illusion, dass ich das tatsächlich hinbekomme, da mache ich mir nichts vor.

      Deine Idee, mit Einstieg in die Rente einen Ort mit geringeren Lebenshaltungskosten auszusuchen, ist gleichermaßen sinnvoll wie genial. Es würde mich nicht wundern, wenn sich dann deine Schreibblockade in Luft auflöst.

  4. Die Sache ist ja auch: Menschen wollen früh aufhören zu arbeiten – um was zu tun? Die Leere und Unzufriedenheit, die viele durch ihren Berufsalltag erfahren, verschwindet nicht, wenn die Arbeitszeit wegfällt. Wirklich erfüllend ist es, wenn man einer Tätigkeit nachgeht oder sich diese erarbeitet und aufbaut, für die man wirklich brennen kann – Stichwort Berufung.

      1. Genau, das ist der Punkt. Ich nehme das System an vielen Stellen auch als eher arbeitnehmerunfreundlich wahr, sei es personell, lohntechnisch oder aufgrund der Arbeitsverdichtung durch Papierkram und Amtsformalitäten.

        1. Also hätten wir bei den Berufseinsteigern einige Gutverdiener, die möglichst schnell aus dieser Art Erwebsleben raus wollen und auf der anderen Seite die, die jahrzehntelang gearbeitet haben und die irgendwie versuchen, die letzten Berufsjahre nicht komplett auf dem Zahnfleisch zu laufen, weil sie irgendwie jetzt nun noch ein paar Rentenpunkte brauchen….

          1. Ist wirklich traurig, wenn man bedenkt , dass der Beruf einen Großteil unserer Lebenszeit ausmacht.
            Ich denke, dieser Weg, mit vierzig finanziell aussteigen zu können, ist richtig für den, der es wirklich für sich möchte und auch dazu in der Lage ist. Das kann man nicht pauschal aburteilen, jeder Mensch tickt anders und erlebt seinen Beruf auch anders. Nur wenige haben wohl das Glück, in ihrem Beruf ihre Berufung zu finden.
            Und es ist ja nicht so, dass man seine Erfahrungen nur im Beruf macht. Wer nicht gerade als Eremit lebt, sammelt immer seine Erfahrungen im Leben, solange er aktiv unterwegs ist und nicht nur zu Hause die Beine hochlegt.
            Das Problem ist heute mehr denn je Überforderung oder Unterforderung bei der Arbeit. Viele empfinden ihren Job nur als Muss, fühlen sich als ersetzbares Rädchen im Getriebe und empfinden dabei immer nur das Gefühl der Ausbeutung. Keine Spur von Berufung im Beruf, auch wenn sie anfangs voller Idealismus eingestiegen sind. Oft müssen auch persönliche Freiheit und Entscheidungskraft an der Schwelle abgelegt werden. Du musst funktionieren, wie der Chef, die Vorschriften, die Kollegen, die Kunden oder auch die Maschinen es wollen, wenn du am Fließband stehst.
            Wohl dem, der da einem Beruf nachgehen kann, der auch eigene Entscheidungen, berufliche Freiheiten und genügend Menschlichkeit zulässt.
            Ich meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft kenne ich nicht einen, der den Bettel nicht sofort hinschmeißen würde, wenn es ihm finanziell möglich wäre. Junge und fleißige Menschen, die im Stumpfsinn zwischen Maschinen und Schichtarbeit erstarrt sind und jetzt nach einem Ausstieg suchen, weil sie sich das für den Rest ihres Lebens nicht weiter vorstellen können. Ältere Menschen mit unangenehmen Kollegen oder Chefs, für die jetzt schon klar ist, dass sie trotz Abzügen eher in Rente gehen wollen.

  5. Frühzeitiger Reichtum … ein wahrliches Schlagwort. Bis 30 in Schule, Ausbildung, Studium und natürlich in Mammas Hotel und mit 40 monetär fit für die Rente. Und dann ? Vermeintlich alles tun was Freude macht bis > 80. Das tönt zwar toll, doch da gibt es viele Fragezeichen für mich. Das Leben will gelebt sein, die Lebensphasen mit Hochs und Tiefs wollen erlebt sein, Genuss und Verpflichtung, Freude, Glück und Leid kommen in jedem Lebensabschnitt vor und wollen im Jetzt zeitgerecht erlebt werden. Das formt das Menschenwesen, und bildet sein Bewusstsein. Sich im Klaren sein was langfristig heilsam, freudebringend und verträglich ist braucht Erfahrung, basierend auf einem breiten Fundus von Freud und Leid. Es gibt kein dauerhaftes Glück im Aussen. Alles ist vergänglich. Mit 40 nur noch Freude, Glück und Eierkuchen… das ist ein Märchen. Die glücklichen Wesen sind meistens Persönlichkeiten, die aufgrund ihrem Rucksack zur Erkenntnis gekommen sind, anderen Menschenwesen, Tierwesen oder Planzenwesen GUTES angedeihen zu lassen.
    Extrembeispiele wie Mutter Theresa in Kalkutta, Albert Schweizer für die
    Versehrten, Bruno Manser in den Urwäldern, Eugen Drewermann für die Verzweifelten etc. Doch es gibt Millionen von kleinen Wohltätern, die in ihrer Funktion, in ihrem Tun und Leben unzähligen anderen Wesen helfen, unterstützen, erziehen, ermuntern, kurz vielleicht bildlich helfen Steine aus dem Weg zu räumen. Wer das tut erfährt Freude, Sinn, Erfülltheit und Glück. Dazu gibt’s ein eindrucksvolles liebevolles Buch: Glück von Ricard Matthieu. Das zeigt fundiert auf der menschlichen Psyche auf wie Altruismus im Bewusstsein so frei machen kann. Und so gibt es so viele Menschenwesen, die auch in einfachen Verhältnissen in Reichtum leben und wirken.
    Du kannst nicht 40 Jahre Workoholiker pur sein und dann den Lebensschalter umdrehen und nur noch glücklich sein. Wer wirklich „reich“ werden will, sollte durch Einsicht des Lebens schon bis 40 das Herz für die heilsame Psyche der Wesen offen halten und bis ins reiche Alter dahin Wirken. Wünsche allen auf Gabi’s Blogg einen freien, offenen Geist und viel Freude aus dem Weg des Herzens.

  6. Servus,

    für mich sind diese „ich gehe mit 40 in Rente finanziell frei Leute“ das andere extrem zu denen die alles jeden Monat raushauen, Ratenkredite haben nach dem Motto „ich lebe heute“.

    Meiner Erfahrung nach ist der Mittelweg wie so oft der richtige. Rücklagen bilden, investieren und sich dennoch etwas gönnen. Einen Job haben der einem Spaß macht, und falls nicht mehr, dann habe ich eben die Rücklagen um reduzieren oder wechseln zu können.

    Der Traum von finanzieller Freiheit wird in Finanzblogs auch oft von Leuten im „höheren Dienst“ geträumt. D.h. Ingenieure, IT-Leute, also Leute die tendenziell mehr verdienen um überhaupt einen Hebel zu haben. Vielen haben so einen Luxus gar nicht, 50% vom Einkommen sparen zu können.

    Ich zähle selbst zu den Besserverdienern, aber um solche Ziele zu erreichen muss man schon eine lange Durststrecke überwinden und im Dunkeln aufs Klo gehen. 🙂

    Meist ist es auch eine Idee die schnell über Board geworfen wird, wenn es um Familie und Beziehung geht.

    Ich denke auch nicht, dass es wirklich erstrebenswert ist mit 40 in Rente zu gehen. Ich habe die Grenze überschritten und haben als Softwareentwickler jetzt erst das Gefühl meinen Job richtig verstanden zu haben, warum sollte ich dann aufhören.

    Gruß
    Fuseboroto

        1. Ok, die Sache mit der anfänglichen Idee und der anschliessenden praktischen Erfahrung 😉

          Ich denke, die meisten Leute sparen eh viel mehr, wenn sie ihren digitalen Multimediafuhrpark mal hinterfragen. Ein neuwertiges Apfelphone auf dem auch das neueste Betriebssystem läuft, gibts im Internet beispielsweise aktuell für 129€. Man kann aber auch einen Digitalapfel für bis zu 1617,50€ kaufen. Man spart also 1488,50€ allein bei so einem Gerät. Da gäbe es ja noch viel günstigere Varianten von anderen Firmen oder den Uralt-Knochen aus der Schublade. Da könnte man das WC-Licht auch entspannt den ganzen Tag leuchten lassen.
          Wenn man dann noch das Mini-Prepaid-Paket für 4,99€ in 4Wochen nimmt und schön Zuhause über Messenger telefoniert, so sind das im Jahr 64,87€ statt des schicken Vertrags für 29,99/Monat, wo man dann bei 359,88 im Jahr landet. Nochmal 295,01 Differenz.
          Ich selbst nutze nur ein 750MB Datenpaket, vertelefoniere max. 5 Einheiten in 4 Wochen (Rest über Messenger) und lande bei maximal knapp 45€ im Jahr. Mein Phone zeigt mir an, dass ich vom 3.4.2019 bis heute (also in 16 Monaten) 602 MB mobile Daten verbraucht habe, macht knapp 38MB im Monat – genutzt für vorrangig den digitalen Fahrplan und ab und an Text-Messenger. Da ist mein Datenpaket also immer noch überdimensioniert.

    1. Mit 40 in Rente gehen ist ja nur dann erstrebenswert, wenn man einer Tätigkeit nachgeht, die einen überhaupt nicht erfüllt. Ich strebe daher an, eine Tätigkeit auszuüben, in der ich so aufgehen kann, dass ich überhaupt keinen Urlaub und freie Zeit in diesem Sinne brauche oder ersehne. Ein Hobby macht ja auch nicht müde und unzufrieden, sondern gibt Kraft und macht Freude – selbst wenn man das Hobby 80 Stunden die Woche ausführen würde. Das ist der Knackpunkt.

  7. Was aus eigener Kraft schaffen. Das finde ich die wichtigste Erfahrung. Das fehlt den jungen Leuten. Damit meine ich nicht das: Nur 100 Dinge besitzen und 16 Fernflüge machen, wie ich es letztens bei einem Blogger las.

    Wir haben zu dritt im Schichtdienst Diplomarbeiten an einem Computer geschrieben, Gabi. Das waren noch Zeiten … Mit Nadeldrucker.

    Für mich ist es immer noch komisch, mir Nudeln für 80 Cent statt für 50 zu kaufen. Dann sind die Lieblingsnudeln im Angebot. Ich kaufe mir seit dem Euro kein Bastelmaterial mehr. Ist mir zu teuer. Ich bin meiner Tochter dankbar, dass ich am Ende des Studiums schwanger wurde. Da hätte es nämlich mit dem Geld klappen können. Später lernte ich nachts für 2 andere Berufe. Und auch das war schön. Während andere ins Kino gingen. Oder nebenan laut feierten. Ja, es ist ein anderer Reichtum, den man dir auch anmerkt, liebe Gabi. Wieder so ein Heulsusentext. Rührt mich. Liegt an meinem Alter oder an den Wechseljahren.

    Lg Tanja

    1. Anfangs kosteten die Drucker ein Vermögen, so 1000 DM. Heute kriegt man leise Tintenstrahldrucker für ein paar 10er hinterhergeworfen , das Geld verdienen die Hersteller mit der Tinte, die kostet mehr als Silber in Gewicht.

  8. Liebe Gabi.

    Danke für deinen tollen Blog Beitrag. Ich war teils echt berührt beim Lesen. 🙂 Seit 2 Jahren arbeite auch ich weniger Stunden. Ich bin zwar erst 33 Jahre alt, habe aber mit einer Hörschwäche und ihren dazugehörigen Auswirkungen zu kämpfen und außerdem auch Tinnitus seit einem Jahr.
    Da ich meinem Beruf auch nicht sonderlich viel verdiene, durfte ich mich seit der freiwilligen Reduzierung der Arbeitszeit, mehr und mehr mir dem Thema Finanzen und Lebensstil auseinandersetzen und komme immer mehr in den Genuss des Minimalistischen. Es macht mich unterm Strich viel achtsamer und zufriedener und die gewonnene Freizeit kann auch muss auch ich, so wie du, zur Regeneration nutzen. Schön, dass es dich und deinen Blog gibt. Liebe Grüße, Tina

    1. Hallo Tina, ich denke, da war es eine gute Entscheidung, weniger Stunden zu arbeiten. Wenn man im normalen Berufsleben steht, ist das Leben mit einer Hörschwäche und dazu auch noch einen Tinnitus, wirklich anstrengend und man benötigt mehr Zeit für die Regeneration. Das kenne ich selbst nur all zu gut. Für normal Hörende ist das kaum nachvollziehbar.

  9. Liebe Gabi,

    ich habe Deinen Beitrag über den „frühzeitigen Reichtum“ nicht als Rechtfertigung verstanden, sondern als Denkanstoß.

    Es tummeln sich im Netz natürlich „Finanzexperten“, die einem anhand von Tabellen erklären, wie viel Erspartes für wie viele Jahre reicht, Sparfüchse, die (oft auf Kosten anderer) ihre Lebenshaltungskosten niedrig halten, Knauser, die ausführlich erklären, wie man mit einem einzigen Papiertuch drei verschiedene Reinigungvorgänge abarbeitet (ääx) – aber es stellt sich die Frage, wie diejenigen, die tatsächlich mit 40 Jahren „frühzeitig reich“ sind, mit ihrem tatsächlichen oder vermeintlichen Reichtum und der damit „gewonnenen“ Lebenszeit umgehen – und ob es sie glücklich macht.

    Schaukeln diejenigen die restliche Zeit ihres Lebens in einer (dis)sozialen Hängematte?
    Oder teilen sie ihren materiellen Reichtum oder ihre gewonnene Zeit mit anderen? Bei der straffen Finanzplanung mancher „Frühreicher“ ist für solche Gedanken abseits der eigenen Zielvorstellungen vermutlich kein Platz.

    Liebe Gabi, die Überschrift „mein Reichtum ist anders“ – und das, was Du dazu geschrieben hast, finde ich sehr spannend. Und vielen Dank für den Einblick in Deine Vita. Die Wege und Lebensumstände derjenigen, die in Deinem Blog lesen und schreiben, sind völlig unterschiedlich … Ich selbst habe das Glück, seit 2 1/2 Jahrzehnten in einem festen Beamtenverhältnis zu arbeiten, mit einer soliden finanziellen Basis. Aber der Gedanke, ab Mitte 20, in einer gesunden, aktiven, glücklichen Lebensphase jeden Cent zurückzulegen, um ab Anfang 40 in den selbstgewählten Vorruhestand zu gehen, wäre für mich nicht vorstellbar gewesen.

    Arbeit hat viel mit Sozialkontakten zu tun, und ebenso mit innerer Erfüllung, Bestätigung und mit stetigem Dazulernen. Hätte ich mich schon vor 14 Jahren (ich bin jetzt 54) aus dem Arbeitsleben verabschiedet – ich hätte sehr viele spannende Impulse, Kontakte, Erfahrungen verpasst … .

    Und – das muss ich einräumen – mein Gehalt hat es mir in dieser Zeit ermöglicht, Wünsche zu erfüllen – Reisen, Wohnort- und Wohnungswechsel, die Gestaltung meiner Wohnumgebung nach meinen Vorstellungen – aber auch Spenden, Geschenke, die finanzielle bzw. materielle Unterstützung anderer Menschen oder Institutionen (Tierschutz … ).

    Man weiß nie, welche Lebenszeit einem noch zur Verfügung steht. Und auch wenn es noch so banal klingt: „Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

    1. Die Sache mit dem letzten Hemd – ja, da ist wirklich was dran. Ich finde, wenn man gut Geld verdient, ist das erstmal völlig ok und jede/r kann es ja auf seine Art und Weise genießen und einsetzen. Aber das ist ja wirklich nicht alles. Du bist ja z.B. schon sehr lange berufstätig, gehst tagein, tagaus zur Arbeit. Das ist für mich meilenweit vom vermeintlichen, schnellen Mega-Reichtum entfernt, den einige Zeitgenossen im Netz verkündigen, die teilweise noch nicht einmal aus ihrem (in der Regel von Eltern und Steuerzahler finanzierten) Studium rausgekommen sind.

      1. Bei den Beispielen für den „schnellen Mega-Reichtum“ habe ich immer die „Geissens“ vor Augen – als abschreckendes Beispiel.
        Zwar soll Robert Geiss seine im Jahr 1986 gegründete Firma 1995 für 140 Millionen DM verkauft haben, schneller Reichtum als Polster für den frühen Arbeitsausstieg, ohne Frage. Doch in den Medienbeiträgen erscheinen Herr und Frau G. nun als protzige und mit wenig Geschmack gestylte und gebotoxte Selbstdarsteller – sie wirken nicht wirklich glücklich
        Mir tun vor allen Dingen die Kinder Leid. Die werden mit dem Weltbild „Haste was, biste was!“ ins Leben entlassen.

  10. Liebe Gabi,

    du musst dich nicht rechtfertigen.
    Es ist dein Weg, dein Traum, dein Glück und jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
    Ich hatte einen schweren Einstieg durch die Scheidung meiner Eltern, Schulabbruch und von der Schule geflogen, da ich schon wiederholt hatte, in Klasse 11. Mit einem Zeugnis, mit dem mich keiner hätte einstellen wollen. Meine Mutter bot mir an, bei Ihrer Chefin die Ausbildung zu machen und ich habe zugesagt, da ich nicht an eine Alternative außer Hartz4 glaubte. Ich habe die Ausbildung beendet, ich habe mein Fachabitur nachgeholt und ich habe angefangen zu studieren ohne finanzielle Unterstützung meiner Eltern. Ich habe das Studium nicht beendet, weil es doch nichts für mich war und mir gleichzeitig auch das Geld ausging sowie die staatliche Unterstützung. Heute zahle ich diese Schulden ab aber ich kann dank Minimalismus ganz gut mit einer 4-Tage Woche á 30 Stunden leben und meinen KfW Studienkredit langsam tilgen ohne auf Hartz4 Niveau leben zu müssen.
    Wegen der Rente weiß ich noch nicht. Die letzte Renteninformation sagte 750 Euro im Monat bei besten Bedingungen. 🙈

    Jedenfalls wäre es für mich absolut nichts, eine 50 Stundenwoche oder mehr zu machen, nur damit ich ein paar Jahre früher in Rente gehen könnte. Ich würde mich kaputt machen. Ich lebe lieber im hier und jetzt. Niemand weiß, wie die Zukunft aussieht. Das kann man nicht planen. Ich habe auch nichts mehr davon, wenn meine Gesundheit auf der Strecke bleibt durch das viele arbeiten. Ich genieße die 3 Tage Auszeit pro Woche sehr.
    Ich hatte den Arbeitgeber gewechselt und das gleich zu Beginn so ausgehandelt.
    Es ist mein Leben. Ich will das so. Mir ist meine Zeit jetzt zu schade um früher in die Rente zu gehen…. und ich glaube nicht, dass ich es wollte oder dass es gut für mich wäre, so früh schon keine Beschäftigung mehr zu haben.
    So hat jeder seine eigenen Vorstellungen.
    Dein Job erfüllt dein Leben.

    1. Rechtfertigen – nein, überhaupt nicht. Aber auch dein Beispiel zeigt: So mal eben einfach, locker und flockig ist das alles nicht. Trotzdem kann man – so wie du – letztlich gute Lösungen finden.

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